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Grünen-Politiker Özedmir zu Passant: "Halten Sie bitte die Fresse!"

©YouTube
Nach der Randale in der Stuttgarter Innenstadt sorgt sich der frühere Grünen-Chef Cem Özdemir um den Ruf der Stadt.

Der Grünen-Politiker Cem Özdemir hat sich nach der Randale ein Bild von der Lage in Stuttgart gemacht. Während eines Interviews fiel ihm ein Mann ins Wort. Özdemir reagierte mit deutlichen Worten.

"Bitte Maul halten"

In der Aufnahme ist zu sehen, wie Özdemir in der Innenstadt steht und ein Interview über die aktuelle Situtation nach den Krawallen in Suttgart gibt.

Da fällt ihm ein Mann ins Wort. Özdemir wendet sich dem Passanten zu und sagt: „Halten Sie bitte die Fresse, danke, ich rede gerade. Ich rede gerade. Wir sind hier in Deutschland, ich rede gerade, bitte Maul halten.“

Später entschuldigte sich Özdemir auf Twitter für seine Wortwahl:

Strukturen und Netzwerke

Man müsse aufpassen, dass Stuttgart keine Anziehungskraft für Randalierer dieser Art entwickele, sagte der aus dem schwäbischen Bad Urach stammende Özdemir zudem am Montag in einem SWR-Interview.

Bei politischen Extremisten gebe es Strukturen und Netzwerke, die zerschlagen werden könnten. "Was machen Sie bei Leuten, die alkoholisiert sind, möglicherweise Drogen zu sich genommen haben, und möglichst viel Schaden anrichten wollen?", fragte Özdemir. "Da ist das mit Netzwerk zerschlagen nicht so einfach getan."

"Hat sich etwas zusammengebraut"

Club- und Ladenbesitzer hätten ihm zudem berichtet, es habe bereits am Wochenende vereinzelt Proteste und Unruhen gegeben: "Da hat sich offensichtlich etwas zusammengebraut", sagte der Grünen-Politiker. Er brachte stärkere verdeckte Ermittlungen ins Spiel: "Wenn die Polizei mit dem Martinshorn kommt, ist es oft schon zu spät. Dann sind die Rädelsführer weg und verstecken sich im Schutz der Passanten", sagte Özdemir.

Nach seiner Einschätzung ist das Argument, die Jugendlichen seien durch die coronabedingten Clubschließungen gelangweilt, zu "unterkomplex". Auch Clubgänger fühlten sich "von diesen Leuten bedroht".

(red/dpa)

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