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"Gemeinsame Projekte brauchen Vertrauen"

Herbert Bitschnau, Bürgermeister von Tschagguns und Repräsentant des Standes Montafon.
Herbert Bitschnau, Bürgermeister von Tschagguns und Repräsentant des Standes Montafon. ©Oliver Lerch
Tschagguns -  Herbert Bitschnau ist Bürgermeister von Tschagguns und Repräsentant des Standes Montafon. Im Interview spricht er über Pläne und Herausforderungen in der Talschaft.
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Von Rubina Bergauer

Im Montafon tut sich einiges in Sachen Tourismus. Das findet nicht nur Befürworter, sondern ruft auch Kritiker auf den Plan. Können Sie das nachvollziehen?

Herbert Bitschnau: Den Tourismusverantwortlichen in der Talschaft ist bewusst, dass unser größtes Kapital die Natur und Landschaft sind. In den Gebieten, die bereits jetzt touris­tisch gut erschlossen sind, kann meines Erachtens weiter inves­tiert werden. Andere Flächen müssen dafür geschützt werden. Gerade im Montafon haben wir große Natura-2000-Gebiete. Das ist ein guter Mittelweg. Der neue Rutschenpark am Golm wurde beispielsweise auf der ehemaligen Lifttrasse installiert, ohne dass es hier noch weiterer großer Eingriffe bedurfte. Aber es stimmt natürlich, dass es in Zukunft immer schwieriger werden wird, die verschiedenen Interessen – Jagd, Forstwirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft, Freizeitnutzung – unter einen Hut zu bringen.

Derzeit gibt es Überlegungen zu einem länderübergreifenden Naturpark Rätikon.

Bitschnau: Das ist ein sehr interessantes Projekt, bei dem die Gemeinden St. Gallenkirch, Tschagguns und Vandans aus dem Montafon mit dabei sind, sowie Kommunen in Liechtenstein und der Schweiz. Es wird spannend, welche Ansätze hier erarbeitet werden bezüglich Tourismus, Naturschutz sowie Land- und Alpwirtschaft. Das ist auch eine gute Möglichkeit, verstärkt auf Zusammenarbeit zu setzen – zwischen Gemeinden, aber auch zwischen den verschiedenen Sparten. Bis 2019 sollte die Machbarkeitsstudie dazu vorliegen. Wir wollen auch von Anfang an die Bevölkerung miteinbeziehen. Dahingehend sind auch noch ­dementsprechende Veranstaltungen geplant.

In welche Richtung soll sich der Tourismus in den kommenden Jahren im Montafon entwickeln?

Bitschnau: Ich denke in Sachen Wintertourismus haben wir ein sehr hohes Niveau erreicht. Es wird noch mehr Betten brauchen, um etwas wegzukommen vom Tagestourist hin zum stationären Gast. Für die Sommersaison gibt es noch Entwicklungspotential nach oben. Der Trend sollte klar wieder hin in Richtung Ganzjahrestourismus gehen.

In Tschagguns ist im Bereich des Alpenbads ein TUI-Hotel geplant. Auch in Latschau soll eine Gästeunterkunft entstehen. Wie weit sind die Pläne?

Bitschnau: Im Rahmen des Räumlichen Entwicklungskonzepts Latschau-Matschwitz sind bereits vor Jahren bestimmte Pläne zur Nutzung für Tourismusprojekte reserviert worden. Zunächst war geplant, auf den Grundstücken der Vorarl­berger Illwerke ein Kinderhotel samt dazugehörenden Chalets zu verwirklichen. Das Vorhaben ist aber heuer vor Ostern gestoppt worden, weil die Finanzierungslage nicht geklärt werden konnte. Momentan wird von der Gemeinde Tschagguns gemeinsam mit den Verantwortlichen der Vorarlberger Illwerke überlegt, wie diese Flächen bestmöglich genutzt werden könnten.

Es ist aber nach wie vor ein Tourismusprojekt geplant?

Bitschnau: Ja. Ich denke auch, dass ein Kinderhotel gut an den Standort Latschau passen würde, da es eine Ergänzung zum familienfreundlichen Angebot am Golm wäre. Die notwendigen Infrastrukturen sind vorhanden, mit dem Golm als Ski- und dem Gauertal als Wandergebiet sind die Voraussetzungen quasi ideal. Daher denke ich, dass sich dort auf jeden Fall ein entsprechendes Projekt umsetzen lässt.

(NEUE)

Das ausführliche Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der “NEUE am Sonntag” oder online.

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