Gemeinde Höchst unterstützt Kinder in Armenien

Während der Gymnaestrada waren 43 armenische Kinder in der Gemeinde Höchst untergebracht. Nun haben die Bewohner der Gemeinde zusammengelegt, um die Familien in Armenien zu unterstützen.

Bereits während dem einmaligen Sportevent, der Gymnaestrada, haben die Bewohner der Gemeinde Höchst die 43 armenischen Kinder ungemein ins Herz geschlossen.

Kinder fühlten sich wie Zuhause

Dies führte dazu, dass sie den Kindern bereits damals Geschenke machten, und versuchten ihnen den Aufenthalt in Vorarlberg so schön wie möglich zu gestalten. Durch diese Gastfreundschaft haben sich die Kinder wie Zuhause gefühlt und konnten laut Vache Adamyan, gebürtiger Armenier und Mitglied des österreichischen Judo-Nationalteams, ihre Sorgen die mit der schwierigen Situation in ihrer Heimat zu tun hatten, vergessen.

Bewegende Geschichten der Kinder

Vache begleitete die Kinder während der Gymnaestrada. So hatte er sie beispielsweise vom Flughafen in Wien abgeholt und nach Vorarlberg begleitet. Die Kinder erzählten ihm ihre Lebensgeschichten und in welchen schwierigen Situationen sie sich befinden. Mit seinem Spendenprojekt im vergangenen Jahr hat er auch diese Familien unterstützt. Doch Vache wollte mehr.

90 Euro pro Familie

Aus diesem Grund hat Vache den Kontakt zum Höchster Bürgermeister Herbert Sparr gesucht. So hat die Gemeinde Höchst eine Spendenaktion realisiert. 33 armenische Familien bekommen je 90 Euro. Diese 90 Euro entsprechen 45.000 armenische Dram. Davon können sie sich einen Monat lang versorgen. Laut Bürgermeister Sparr ist eine ähnliche Spendenaktion für 2021 geplant.

"Die Kinder haben sich so gefreut. Den Eltern kamen die Tränen, weil sie in dieser Situation keine Hilfe erwartet, aber auf eine rettende Hilfe gewartet haben", schildert Vache gegenüber VOL.AT.

(Red.)

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