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Gedämpfte Stimmung bei Bauern

Viehausstellung Schnifis
Viehausstellung Schnifis ©Hronek
Schnifis (amp) Die traditionelle Schnifner Viehausstellung gilt quasi als „Stimmungsbarometer“ für die Walgauer Landwirtschaft. Aufgrund des am Boden liegenden Milchpreises und den bekannten Absatzschwierigkeiten von Zuchtvieh bei den Versteigerungen hielt sich die Euphorie unter den Landwirten in diesem Jahr sichtlich in Grenzen.

Da ließen gleich mehrere der sonst in Schnifis präsenten Viehzuchtvereine und deren Mitglieder ihre Tiere zu Hause in den Stallungen. Neben dem organisierenden Viehzuchtverein Schnifis mit Obmann Gerold Stachniss hatten noch Zuchtbetriebe aus Thüringerberg, Thüringen, Röns und Dünserberg ihre leistungsträchtigsten Tiere aufgetrieben. Vereine wie Ludesch, Bludesch, Düns oder Schlins fehlten. Entsprechend geringer war der Auftrieb mit rund 160 Großvieheinheiten vom Jungtier bis zur Altkuh.

Dennoch war es eine Heerschau mit herausragenden Zuchtergebnissen. „Super Zuchtqualität“ attestierten da auch Ökonomierat Jakob Nigg, Kiebitze aus dem Großen Walsertal und vor allem auch Ausstellungsleiter Christoph Borg und die Bewerter und Braunvieh-Zuchtexperten Othmar Winder aus Bildstein und Wernfried Nesensohn aus Laterns. Der derzeit erzielte Durchschnittspreis für Zuchtrinder liege derzeit rund 200 Euro unter dem Vorjahrespreis, machen Stachniss und Nigg aufmerksam.

Besonderheiten waren die Zuchtfamilie mit Muttertier und sechs direkten Nachkommen vom Thüringerberger Züchter Martin Gorbach und Österreichs „Grand Dame“ mit 159.000 Litern Lebensleistung und 21 Jahren von Christian Konzett, ebenfalls aus Thüringerberg.

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