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#FreeBritney: Ende der Vormundschaft für Britney Spears (38)?

Bei einem neuerlichen Gerichtstermin soll jetzt entschieden werden, wie es mit der Vormundschaft von Weltstar Britney Spears (38) weitergehen soll. (Symbolbild)
Bei einem neuerlichen Gerichtstermin soll jetzt entschieden werden, wie es mit der Vormundschaft von Weltstar Britney Spears (38) weitergehen soll. (Symbolbild) ©APA_AFP
Britney Spears (38) kann aufgrund einer Vormundschaftsregelung keine Entscheidungen über ihr eigenes Leben treffen. Eine Anhörung, bei der ihre zukünftige gesetzliche Betreuung besprochen werden sollte, wurde kürzlich aufgrund der Corona-Pandemie verschoben, nun soll die Sängerin aber doch endlich vor Gericht erscheinen. Fans erheben unterdessen schwerste Vorwürfe gegen ihre Familie, die den Weltstar nur als "Goldesel" missbrauchen würde.
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Seit nunmehr zwölf Jahren darf die "Toxic-"Sängerin nicht mehr über ihr eigenes Leben bestimmen: Sie darf keine Verträge unterschreiben, kann nicht über ihr eigenes Vermögen verfügen. Eine Gerichtsanhörung soll nun klären, wie es mit der 38-Jährigen weitergehen soll.

Sie war die international bekannte Pop-Prinzessin, aber dann folgte der Absturz. 2007 war das wohl schlimmste Jahr in Britney Spears Leben: Zusammenbruch, Suizidandrohungen und die Zwangseinweisung in eine Nervenklink. Die Bilder der Sängerin, die sich schließlich auch spontan den Schädel rasierte, gingen um die Welt.

Mit der Zwangseinweisung in die Psychiatrie kam im Jahr 2008 dann auch ihre Entmündigung: Sie sei nicht mehr zurechnungsfähig, eine Gefahr für sich und andere, hieß es. Das Gericht machte ihren Vater James "Jamie" Spears (68) vorübergehend zu ihrem gerichtlichen Vormund, der seitdem zusammen mit einem Anwalt alle wichtigen Entscheidungen im Leben seiner Tochter trifft: Von ihrer psychologischen bzw. psychiatrischen Behandlung bis hin zur Verwaltung ihres Millionenvermögens. Jahrelang blieb Jamie Spears der Vormund seiner Tochter – bis letzten Herbst: Nach einem Streit zwischen Jamie und Britneys ältestem Sohn Jayden (13), der angeblich handgreiflich endete, trat er als Vormund zurück. Jodi Montgomery, eine Vertraute von Britney, übernahm damals die Vormundschaft, die mit nun schon 12 Jahren ungewöhnlich lange andauert.

Britneys Vater Jamie Spears (68) war jahrelang ihr Vormund.
(Quelle: AP)

Außerdem forderte Britneys Mutter Lynne (65) jetzt auch mehr Mitspracherecht, vor allem in Bezug auf das Vermögen der Sängerin, das auf eine Viertelmilliarde Dollar geschätzt wird. Das erscheint vielen fragwürdig, da Lynne Spears diejenige war, die ihre Tochter ins Showbusiness gedrängt hat und auch mit dem Privatleben ihrer Tochter Geld verdiente, etwa als sie in ihren Memoiren über Britneys erstes Mal schrieb.

Muss Britney Spears befreit werden?

Fans wollen schon lange gegen die Vormundschaft vorgehen und kämpfen unter demHasthag "#freebritney" für die Freiheit der Sängerin. Sie sind überzeugt, dass es ihr in ihrer momentanen Lebenssituation nicht gut geht, weil sie von ihrer Familie nur ausgenutzt werde. Dabei gibt es wilde Theorien zu angeblich in den Social Media-Posts der Sängerin versteckten Botschaften: Sie sehen in den Instagram-Fotos und Instagram-Videos der 38-Jährigen versteckte Hilferufe.

Britney Spears’ Cousine und ehemalige Assistentin Alli Sims (29) erhob Anfang des Monats nun schwere Vorwürfe gegen die Familie und das Team der Sängerin: Sie werde sediert und manipuliert, um möglichst viel Geld zu verdienen. Und auch Britneys ehemaliger Tour-Fotograf veröffentlichte ein Video, in dem er einen Brief vorliest, der angeblich von der Sängerin stammt: "Alle haben mich belogen und hintergangen" soll da stehen.

Gefundenes Fressen für die Fans, die behaupten, dass die Sängerin unter Zwang starke Psychopharmaka verabreicht bekommen würde, absolut keine Freiheiten habe und für ihre Familie und ihr Team lediglich ein "Goldesel" sein.

Die "New York Times" recherchierte kürzlich im Umfeld der Sängerin und widerspricht diesen Vorwürfen: Sie werde nicht gefangen gehalten oder unter Drogen gesetzt.

Britneys Schwester Jamie Lynn Spears (29) reagierte jetzt auf die Vorwürfe.
(Quelle: AP)

Auf Instagram reagierte außerdem Britneys Schwester Jamie Lynn Spears (29) auf die Nachfragen von besorgten Fans: "Du hast kein Recht, Vermutungen über meine Schwester anzustellen und ich habe kein Recht über ihre Gesundheit und ihre persönlichen Angelegenheiten zu sprechen. Sie ist eine starke, knallharte, unaufhaltsame Frau und das ist das Einzige, was offensichtlich ist."

Schon als Kind auf Erfolg gedrillt

Schon früh wurde Britney auf Erfolg gedrillt und erhielt bereits im Alter von drei Jahren Tanz-, Gesangs- und Gymnastikunterricht, denn schon von Kindesbeinen an war ihr Leben auf das Star-Sein ausgerichtet. So landete sie 1993 auch im "Mickey Mouse Club", einer Kinderserie auf Disney Channel. Bei ihrer Debüt-Single und ihrem großen Nummer-1-Hit "... Baby One More Time" (1998), der durch die weltweite Veröffentlichung 1999 zum Erfolg wurde, war sie erst 17 Jahre alt. 2007 folgte schließlich der Absturz der Sängerin. Wie es jetzt mit dem Weltstar und ihrer Vormundschaft weitergeht, muss das Gericht entscheiden.

Anfang der 2000er war Britney ganz dick im Geschäft.
(Quelle: AP)
(Quelle: AP)

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