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Frastanz: Rentnerin nach Wohnungsbrand „bedingt“ eingewiesen

Die Angeklagte setzte im November 2017 ein Mehrparteienhaus in Frastanz in Brand
Die Angeklagte setzte im November 2017 ein Mehrparteienhaus in Frastanz in Brand ©VOL.AT/Madlener | Eckert
Feldkirch - 61-Jährige wird weiterhin intensiv betreut, dann kann sie trotz psychischer Krankheit in Freiheit bleiben. 
Wohnungsbrand in Frastanz wohl Brandstiftung

Von Christiane Eckert

Es war ein immenser Brand, damals Anfang November 2017 in dem Mehrparteienhaus in Frastanz. Die Brandermittler fanden bald heraus, dass eine damals 60-jährige Rentnerin den Brand entfacht hatte. Sie leidet an einer schizo-affektiven Psychose, stellte Psychiater Reinhard Haller fest. Sie hat ihm zufolge immer wieder Verschwörungstheorien im Kopf und geglaubt, alle wären gegen sie. An jenem Abend schoss sie mit einer Leuchtpistole in ihrer Wohnung herum, ein großer Brand entstand, 40 Feuerwehrleute hatten mit dem Feuer zu kämpfen.

Polizei ist nicht ihr Freund

Mit der Polizei ist die bislang Unbescholtene nicht so dick. Als sie ihr gestohlenes Fahrrad meldete, gingen die Uniformierten ihrer Meinung nach der Sache zu wenig nach. Das ärgerte die Frau, sie wollte den Beamten eins auswischen. Deshalb schmierte sie ihnen Zwetschkenröster auf die Stiege. Als sie dazu befragt wurde, rastete sie aus und biss einen der Polizei-Beamten. Dieses Vergehen gesteht sie auch ein.

Weil sie ohne Anleitung eine Gefahr wäre, werden der Dame Weisungen erteilt. Es geht um regelmäßige Psychiaterbesuche, Medikamente und betreutes Wohnen. Alles klappt bisher sehr gut, so soll es auch die nächsten fünf Jahre weiter gehen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

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