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Eltern wehren sich gegen Schließung der Sonderschule

Petition gegen Schließung der Sonderschule Feldkirch.
Petition gegen Schließung der Sonderschule Feldkirch. ©sams / Facebook
154 Mitglieder seit Sonntag (3. November) auf Facebook. Und nun auch eine Petition - initiiert vom Bludenzer Hannes Stribl gehen Bürger nun aktiv gegen die drohende Schließung der Sonderschule Feldkirch vor.
Schließung des PFZ Feldkirch - "Hier geht es um unsere Kinder!"
PFZ-Schließung: "Zeit, Missverständnisse zu klären"

Die Facebook-Gruppe "PRO PFZ" möchte "den Verantwortlichen des Landes Vorarlberg und der Stadt Feldkirch ins Gedächtnis rufen, was von ihnen eigentlich bereits entschieden und beschlossen war - nämlich das PFZ (Pädagogisches Förderzentrum Anmk. d. Red.) in den Neubau der VS-Altenstadt einzubinden und nicht zu schließen".

Sonst entstehe die Gefahr, dass besonders bedürftige Kinder aus der Bildungsstadt Feldkirch verbannt und in anderen Gemeinden in ungeeignete Schulen verstreut werden, die den Bedürfnissen der Kinder nicht gerecht werden können, heißt es weiter. Inzwischen ist über die Plattform "openPetition" eine Initiative gestartet worden, um die Sonderschule Feldkirch zu erhalten.

Schöbi-Fink äußerte sich

"Ich kann Ihnen versichern, dass vor allem die Bildungsdirektion, aber auch die Stadt Feldkirch sich der Situation bewusst sind und gemeinsam gute Lösungen für jedes einzelne Kind suchen werden", so die frischgebackene Landesstatthalterin Barbara Schöbi-Fink vor wenigen Tagen gegenüber Wann&Wo. "Zu begrüßen ist jedenfalls die Entscheidung der Feldkircher Stadtvertretung, den Beschluss zu verschieben."

"Integration Vorarlberg" fordert Mut zur Inklusion

Vonseiten des Vereins "Integration Vorarlberg" tritt man hingegen für mehr Mut zur Inklusion auf. Statt gesonderter Schulen brauche es vielmehr eine inklusive Pädagogik an allen Standortschulen. Diese biete die Möglichkeit des gemeinsamen Lernens wie auch der individuellen Förderung aller Schüler, von Klassen bis zu Kleingruppen oder individuell. Viele Neubauten von Schulen wie in Alberschwende oder Hard würden diese Konzepte bereits aufgreifen. "Allerdings sollte bei der Fokussierung auf räumliche Infrastruktur nicht vergessen werden, dass Inklusion zu allererst eine Frage der Haltung ist. Ist jedes Kind dort willkommen, wo es zu Hause ist?", bittet Obfrau und Professorin für Inklusive Pädagogik Claudia Niedermair trotz aller Ängste um mehr Mut aller Beteiligter für mehr gemeinsames Lernen aller Kinder.

(Red.)

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