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Eschenpilz wütet auch in Dornbirn weiter

Eschenkrankheit macht Baumfällen notwendig.
Eschenkrankheit macht Baumfällen notwendig. ©Stadt Dornbirn
Immer noch müssen in Dornbirn auch großgewachsene Eschen aufgrund einer speziellen Baumkrankheit gefällt werden. 
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Das sogenannte Eschentriebsterben ist eine Pilzerkrankung, die sich seit Jahren in Vorarlberg ausbreitet. Dabei können jederzeit auch größere Äste plötzlich abbrechen.

"Aus Sicherheitsgründen müssen deshalb auch heuer mehrere Eschen entlang der Geh- und Radwege in den Achauen gefällt werden", berichtet Bürgermeisterin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann. "Das Eschentriebsterben wurde bei diesen Bäumen zweifelsfrei festgestellt. Die Forschung arbeitet bereits daran, mit Hilfe von resistenten Eschen diese verheerende Krankheit in den Griff zu bekommen", ergänzt Umweltstadträtin Dr. Juliane Alton. Ersatzpflanzungen sind in den Achauen nicht notwendig, weil sich der Baumbestand hier selbst rasch regeneriert.

Bäume werden grundsätzlich nur gefällt, wenn es keinen anderen Ausweg gibt. Das Eschentriebsterben ist seit rund 14 Jahren ein Problem in Österreich, mehr als 90 Prozent der Eschen sollen betroffen sein. Der kleine weiße Pilz, genannt "Falsches Weißes Stengelbecherchen", breitet sich mittels Sporen über die Luft aus. Bei der Pilzinfektion sterben einzelne Triebe von außen nach innen ab. Sie werden morsch und brechen ab. Ist ein Seitentrieb eines großen Astes betroffen, dann kann auch der Hauptast - obwohl noch grün und voller Blätter – ohne jede Vorwarnung abbrechen. Damit Fußgänger und Radfahrer geschützt bleiben, müssen darum die am stärksten betroffenen Eschen gefällt werden.

Jänner/Februar 2022:

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(Red.)

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