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Eine Mietpreisbremse ist für Vorarlbergs Makler keine Lösung

©APA
Schwarzach - Deutschland diskutiert eine Mietpreisbremse. In gefragten Wohnlagen dürften die Mieten nur noch zehn Prozent über vergleichbare Lagen liegen, auch dürften Vermieter die Maklerkosten nicht mehr auf die Kunden abwälzen. In Vorarlberg steht man solchen Regelungen eher skeptisch gegenüber.
Maklerobmann Elmar Hagen
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Der deutsche Gesetzesentwurf sieht beträchtliche Änderungen im Mietrecht vor. In gefragten Wohnlagen dürften die Mieten bei Wiedervermietung nur noch maximal zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen dürfen, Erstvermietungen wären jedoch von der Regelung ausgenommen. Auch bei Mietpreisanpassungen kämen striktere Regeln auf die Vermieter zu. Die weitreichenden Änderungen würden aber auch Makler betreffen: Für deren Kosten und Provision müsste in Zukunft der Auftraggeber aufkommen. Und das ist in den seltensten Fällen der Mieter.

Makler als Sündenböcke

Auch Vorarlberg stöhnt unter den steigenden Kosten für Wohnraum. Doch könne man die Situation nicht mit der in den deutschen Großstädten vergleichen, ist Fachgruppenobmann Elmar Hagen überzeugt. In Vorarlberg habe man den Bau von Wohnungen stärker gefördert wie in Deutschland. Im letzten Jahr habe sich der Markt auch bereits wieder etwas beruhigt. “Die Makler werden in Deutschland zu den Sündenböcken gemacht”, interpretiert er den Gesetzesentwurf. Im Gegensatz zu Deutschland brauche man in Österreich eine Ausbildung für den Beruf und habe als Mediator zwischen Vermieter und Mieter aufzutreten. 

Mietervereinigung für Neuregelung

Derzeit sind die Maklerprovisionen gesetzlich gedeckelt. Die Kosten seien daher für die Mieter vergleichsweise überschaubar, so die Einschätzung Hagens. “Wenn ein Vermieter einen Makler anstellt, um seine Wohnung zu vermieten, hat dieser auch den Makler zu bezahlen”, kann Annette Fritsch von der Vorarlberger Mietervereinigung einer Neuregelung der Maklerprovision durchaus etwas abgewinnen. Doch auch andere Kosten sollte künftig der Vermieter selbst zu tragen haben, so ihre Forderung. Dazu gehören die Grundsteuer und die Kosten des Reparaturfonds.

Abhilfe durch gemeinnützigen Wohnbau

Von einer Kostendeckelung bei Wiedervermietungen verspricht sich Fritsch in Vorarlberg hingegen keine Verbesserung. Bereits jetzt lägen die durchschnittlichen Mietzinse im österrreichischen Spitzenfeld. Selbst von einem begrenzten Spielraum nach oben würde es hier keine Entlastung geben. “Leistbares Wohnen ist nur durch den gemeinnützigen Wohnbau möglich. Wenn es ausreichend Wohnungen aus dem gemeinnützigen Wohnbau gibt, regelt sich der Markt von selber”, hofft die Mietervereinigung.

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