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"Ein guter Most ist es, wenn er gut gemacht ist": Ländle- Mostsommelier im Gespräch

©VOL.AT/Mayer
Die Mostsaison ist bereits in vollem Gange. Doch wie erkennt man guten Most und wozu passt er? Mostsommelier Bertram Nachbaur erklärt im VOL.AT-Gespräch, was man über Most wissen sollte.
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"Es ist eher ein durchschnittliches Mostjahr was die Obstmenge betrifft", erklärt Mostsommelier Bertram Nachbaur aus Fraxern. "Dafür, dass wir letztes Jahr so extrem viel hatten ist heuer nicht so viel auf den Bäumen." Das vorhandene Obst sei dafür aber von besserer Qualität. Mit dem Thema Most kennt sich der Fraxner bestens aus, absolvierte er doch bereits 2008 in Niederösterreich den Zertifikatslehrgang zum Mostsommelier und war damit der erste seines Fachs in Vorarlberg.

Qualität statt Quantität

In den letzten Jahren findet der Most seinen Weg zurück auf die Speisekarten. Immer mehr Menschen entdecken das tradtionelle Getränk wieder, auch im Ländle ist eine vermehrte Nachfrage zu spüren. Das liege unter anderem daran, dass man auf Qualität statt Quantität setze, so Nachbaur. Mit verantwortlich ist aber sicher auch der Cider, der vermehrt in den heimischen Regalen zu finden ist. "Der Cider ist ganz eindeutig ein Trendprodukt – vor allem für junge Leute", so der Mostsommelier, seines Zeichens Obmann und Sprecher der Vorarlberger Mostsommeliers. Das spritzige Getränk habe aber mit Most, wie man ihn von früher kenne, nicht mehr viel zu tun: So komme etwa noch eine haltbare Restsüße und Kohlensäure dazu. "Durch das ist es ein sehr erfrischendes Getränk", erklärt der Sommelier. "Perfekt für laue Sommerabende."

Besondes beliebt ist in Vorarlberg der klassische Apfelmost. Quelle: VOL.AT/Mayer

Kräftiger Most zu Kässpätzle

Wer heute Most trinken will, hat die Qual der Wahl. Es gibt ihn in unterschiedlichen Varianten. Am Fraxner Peter-Hof, den Nachbaur mitbetreibt, werden Most und Edelmost aus Apfel und Birne hergestellt - reine Sorten, aber auch Cuvées und Mischformen. "Es kommt immer öfter vor, dass man zum Essen den richtigen Most aussucht", so der Sommelier. Ein kräftiger Most passe besser zu Kässpätzle. Zu einer Jause mit Speck und Käse empfiehlt Nachbaur einen normaltrockenen Most und zum Dessert einen lieblich-süßlichen Most.

Auch auf das Glas kommt es an

Serviert wird der Most, je nach Anlass und Sorte, in unterschiedlichen Gläsern. Entweder ganz klassisch im Krügle oder speziellen Mostglas oder auch im Weinglas, wenn es um edleren Most als Speisenbegleitung geht. " Weil dann das Aroma der einzelnen Apfelsorten ganz anders rüberkommt", gibt der Fraxner zu verstehen. Und: "Cider gehören in ein Sektglas.“

"Was schmeckt, schmeckt"

So etwas wie den perfekten Most für alle Fälle gibt es nicht: "Ein guter Most ist es, wenn er gut gemacht ist", gibt Nachbaur zu verstehen. Ob Birne oder Apfel sei im Prinzip egal, in Vorarlberg werde aber lieber Apfelmost getrunken. Dieser habe eine feine Säure, während Birnenmost aromatischer sei. "Gemischte Moste sind eine Abstimmungssache“, so der Mostsommelier. "Was schmeckt, schmeckt und ist dann einfach der richtige Most." Übrigens: Am liebsten trinkt der Sommelier selbst einen lieblichen Apfelmost-Cuvee "Der ist nicht so sauer, nicht so stark." Anders gesagt sei er der ideale Begleiter für Abende am Balkon mit Freunden, im Weinglas genossen optimal für einen schönen Tagesausklang.

So wird Ländle-Most hergestellt

(Red.)

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