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Der Bruch ist endgültig

Altach - Der SCR Altach gab den endgültigen Bruch mit seinem bisherigen Trainer Michael Streiter im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt. Obmann Werner Gunz sprach von einer "Trennung im Guten".

Der tagelange Streit zwischen dem Vorarlberger Fußball-Bundesligisten cashpoint SCR Altach und seinem Trainer Michael Streiter ist beendet. Am späten Montagabend einigten sich der Klub und Streiter auf eine einvernehmliche Trennung. Der bisherige Co-Trainer Rade Plakalovic wird wie schon am Samstag gegen Salzburg bis Saisonende das Team führen.

Der Bruch zwischen Streiter, der den Verein in der Vorsaison in die höchste Spielkasse geführt hatte, und dem Klub war durch einen Trainingszwischenfall ausgelöst worden. Streiter hatte danach seinen Stürmerstar Leonardo nicht mehr eingesetzt, der Verein wollte allerdings, dass sich der Brasilianer potenziellen Kauf-Interessenten präsentieren kann. Altach drohte daraufhin Streiter mit der Suspendierung, die der Coach als gegeben ansah und “umsetzte”.

Am Montag kam es nun zu einem Vier-Augen-Gespräch zwischen Altach-Obmann Werner Gunz und Streiter. “Wir haben uns im Guten getrennt. Es ist wahrscheinlich der Zeitpunkt gekommen, wo Streiter und Altach mit ihrer Philosophie nicht mehr zusammen passen. Altach wird in der T-Mobile Bundesliga immer gegen den Abstieg spielen, Streiter hat andere Visionen”, erklärte Gunz am Dienstag bei einer Pressekonferenz.

Visionen, die Streiter vielleicht in Innsbruck realisieren kann. Der ehemalige Tirol-Spieler, der auch schon von Kärnten und Pasching kontaktiert worden ist, verhandelt am Mittwoch mit Wacker Tirol. Dort hatte er schon einmal erfolgreich als Trainer Station gemacht. Streiter hatte die Tiroler nach dem Zwangsabstieg in die Regionalliga als SPG Wattens/Wacker zum Titel geführt, sein Vertrag war danach aber nicht mehr verlängert worden.


Zur Vorgeschichte:

“Sein Kopf ist nicht mehr in Altach”
Streiter: “Menschlich viel zerbrochen!”

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