Demo vor Spitälern: "Impfgegner überschreiten rote Linie"

Linie beim Aufruf zu Protestaktionen vor Krankenhäusern überschreiten Impfgegner eine rote Linie, wie die SPÖ-Landesvorsitzende sagt.
Linie beim Aufruf zu Protestaktionen vor Krankenhäusern überschreiten Impfgegner eine rote Linie, wie die SPÖ-Landesvorsitzende sagt. ©Canva, SPÖ Vorarlberg
SPÖ Landesvorsitzende Gabi Sprickler Falschlunger zeigt sich empört über die jüngsten Aufrufe von Impfgegner in sozialen Netzwerken.

Sprickler-Falschlunbger sieht eine Grenze überschritten: "Zunehmend rufen sogenannte Impfgegner in diversen sozialen Netzwerken zu Protestaktionen vor Krankenhäusern auf. Dort betreuen Pfleger und Ärzte unter schwierigsten Bedingungen Kranke - darunter auch viele Ungeimpfte. Wie der Geschäftsführer der KHGB, Gerald Fleisch berichtet, wird das Personal auch bei uns in Vorarlberg vor den Krankenhäusern belästigt und angepöbelt."

"Rote Linie überschritten"

"Das ist ein unzumutbarer Tabubruch! Damit haben die Impfgegner eine rote Linie überschritten", empört sich Sprickler-Falschlunger. Die Landesvorsitzende der SPÖ fordert LH Wallner und die Behörden auf, alle möglichen rechtlichen Schritte auszuschöpfen, um diesem unwürdigen Treiben ein Ende zu setzen.

"Dialog zwischen Polizei und Impfgegner sinnlos"

"Ein Dialog zwischen der Polizei und Impfgegnern ist nicht nur sinnlos, sondern eine Verhöhnung des Personals in den Spitälern. Solche Aktionen haben nichts mehr mit freier Meinungsäußerung zu tun, sondern demoralisieren das Krankenhauspersonal, das tagtäglich an seine Grenzen geht, um die medizinische Versorgung der Bevölkerung aufrechtzuerhalten. Die Menschen, die seit mittlerweile zwei Jahren Unglaubliches leisten, sind der falsche Adressat für solche Unmutsbekundungen", schließt Sprickler-Falschlunger.

(VOL.AT)

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