DEC Bulldogs-Manager Kutzer: "Diese Mannschaft kann jeden schlagen"

Alexander Kutzer und Dave MacQueen von den Bulldogs.
Alexander Kutzer und Dave MacQueen von den Bulldogs. ©handout/DEC Bulldogs
DEC Head Coach Dave MacQueen und Bulldogs-Manager Alexander Kutzer analysieren nach sechs Spielen Sieg und Niederlage, informieren über die Entwicklung der verletzten Spielern und sind stolz auf die Unterstützung der einzigartigen Bulldogs-Fans.

In der noch jungen Saison der Erste Bank Eishockey Liga hält der Dornbirner Eishockey Club mit einer neutralen Bilanz von drei Siegen und drei Niederlagen. Mit Nick Crawford, Jamie Arniel und Jonathan D’Aversa hadern die Bulldogs derzeit jedoch schon drei verletzte Spieler.

Siege in Villach und Wien

Die zwischenzeitliche Tabellenführung nach Siegen in Villach und Wien sowie gegen Meister Salzburg ist bei DEC Manager Alexander Kutzer längst als Momentaufnahme abgestempelt. „Tabellenführer zu sein, ist für die Fans ein tolles Gefühl“, so Kutzer, der im sensationellen Saisonstart seiner Mannschaft einen anderen Wert sieht. „Das Gute daran ist, dass die Mannschaft jetzt weiß, dass sie, wenn sie hart an sich arbeitet, jeden schlagen kann.” Seit die Mannschaft im August im Ländle zusammengekommen ist, arbeitete Head Coach Dave MacQueen akribisch auf den Saisonstart hin. „Täglich haben wir über die Wichtigkeit eines guten Starts gesprochen“, so MacQueen. Mit dem Auftakt überraschte der Kanadier die ganze Liga, nur nicht seine eigenen Spieler. „In der Kabine war das Selbstvertrauen vorhanden. Von Sieg zu Sieg wollten wir dieses Momentum behalten“, gewährt MacQueen Einblick.

Start als Grundlage

Wenn auch eine Ausbeute von drei Siegen in den ersten sechs Runden noch immer positiv erscheint, raubten die Niederlagen gegen den Rekordmeister KAC sowie in Bozen und Innsbruck den Bulldogs das Gefühl der Unbesiegbarkeit. „Niemand ist darüber glücklich. Wir haben jedoch nicht furchtbar gespielt. Im Gegenteil – das Spiel gegen den KAC war sehr gut. In den letzten zwei Spielen hat uns dann ein wenig die Power gefehlt“, analysiert MacQueen knapp. Der frühe Rückstand – nach 10 Minuten lag Dornbirn in Innsbruck 1:0 und in Bozen bereits 2:0 zurück – kostete seinem Team die Beute.

„Wir haben viel über einen guten Saisonstart gesprochen. Jetzt ist es an der Zeit über einen guten Start in die nächsten Spiele zu sprechen“, zeigt sich MacQueen optimistisch. Tapfer kämpften sich die Bulldogs in jedem Spiel zurück – am Ende fehlte zuletzt jedoch die Zeit und wahrscheinlich auch die letzte Portion Energie und Glück. Manager Kutzer zeigt sich jedenfalls gelassen: „Wir wissen, dass wir als Mannschaft jeden Gegner schlagen können. Aber uns war auch stets bewusst, dass wir keinen Sololauf an der Tabellenspitze hinlegen werden.“

D’Aversa fällt aus

Nach dem noch länger verletzten Nick Crawford wird MacQueen in der Defensive die nächsten Spielen wohl auch ohne Jonathan D’Aversa auskommen müssen. Der Verteidiger verletzte sich beim Westduell in Innsbruck. Ein MRI soll in den nächsten Tagen Klarheit über die Schwere seiner Verletzung geben. „Im Moment rechnen wir mit einer Pause von ca. zwei Wochen“, informiert Kutzer. Stürmer Jamie Arniel meldete sich nach erfolgreicher Operation des Nasenbeins – er erlitt die Verletzung nach einem Check in Bozen– bereits in Innsbruck zurück. „Bereits jetzt profitieren wir von der größeren Kaderdichte“, erklärt MacQueen. Speziell der drohende Ausfall von D’Aversa schmerzt jedoch sehr. „Jonathan ist unser Verteidiger Nummer Eins, spielt im Powerplay und gibt uns viele Minuten“, so der Head Coach der Vorarlberger.

CD Mediateam
CD Mediateam ©CD Mediateam
V.li.n.re: Kylie Greentree, Niki Petrik und Jonathan D’Aversa. Foto: CD Mediateam

Am Wochenende empfangen die Dornbirn Bulldogs mit Znaim (Freitag) die zurzeit beste Mannschaft der Liga und mit Innsbruck (Sonntag) den Rivalen zur sofortigen Revanche. Glücklich zeigt man sich in Dornbirn mit der Entwicklung der Fans. „Die neue Fankultur, die mit den neuen Fanclubs eingezogen ist, freut mich sehr. Bei den Heimspielen ist es richtig laut und unangenehm für die Gegner“, so Kutzer abschließend.

 

Erste Bank Eishockey Liga 2015/16

Grunddurchgang

Sa, 12. Sept.
17:30 Uhr

EC VSV – Dornbirner Eishockey Club
Stadthalle Villach, 3.249 Zuschauer

2:3
(0:3, 1:0, 1:0)

So, 13. Sept.
17:30 Uhr

UPC Vienna Capitals – Dornbirner Eishockey Club
Albert Schulz Eishalle, 4.000 Zuschauer

1:2
(1:0, 0:1, 0:1)

Fr, 18. Sept.
19:15 Uhr

Dornbirner Eishockey Club – EC Red Bull Salzburg
Dornbirner Messestadion

4:3
(0:2, 2:0, 2:1)

So, 20. Sept.
17:30 Uhr

Dornbirner Eishockey Club – EC-KAC
Dornbirner Messestadion

2:3
(0:1, 2:2, 0:0)

Fr, 25. Sept.
19:45 Uhr

HCB Südtirol – Dornbirner Eishockey Club
Stadion Eiswelle Bozen

4:1
(2:1, 1:0, 1:0)

So, 27. Sept.
17:40 Uhr

HC TWK Innsbruck “Die Haie” – Dornbirner Eishockey Club
Tiroler Wasserkraft Arena, 1.600 Zuschauer

3:2
(1:0, 2:0, 0:2)

Fr, 02. Okt.
19:15 Uhr

Dornbirner Eishockey Club – HC Orli Znojmo
Dornbirner Messestadion

So, 04. Okt.
17:30 Uhr

Dornbirner Eishockey Club – HC TWK Innsbruck “Die Haie”
Dornbirner Messestadion

Fr, 09. Okt.
19:15 Uhr

EHC LIWEST Black Wings Linz  Dornbirner Eishockey Club
Keine Sorgen Eisarena

So, 11. Okt.
17:30 Uhr

HC TWK Innsbruck “Die Haie” – Dornbirner Eishockey Club
Tiroler Wasserkraft Arena

Di, 13. Okt.
19:15 Uhr

HDD TELEMACH Olimpija Ljubljana – Dornbirner Eishockey Club
Hala Tivoli

Fr, 16. Okt.
19:15 Uhr

Dornbirner Eishockey Club – EHC LIWEST Black Wings Linz
Dornbirner Messestadion

So, 18. Okt.
17:40 Uhr

Dornbirner Eishockey Club – UPC Vienna Capitals
Dornbirner Messestadion

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