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Das sagt der scheidende Vorstand von SC Austria Lustenau

Ära Hubert Nagel ist zu Ende, übernimmt doch noch Bernd Bösch das Zepter von Austria Lustenau
Ära Hubert Nagel ist zu Ende, übernimmt doch noch Bernd Bösch das Zepter von Austria Lustenau ©Hartinger
Der scheidende Präsident der Austria Lustenau, Hubert Nagel, weist Berichte zurück, wonach der Verein verschuldet sei. Mit neuen Angeboten will er eine geordnete Übergabe ermöglichen.
Stellungnahme der "Gruppe Bösch"
Jetzt müssen Lösungen her

Bei Fußball-Zweitligist Austria Lustenau ist nach dem Rückzug von Präsident Hubert Nagel ein interner Machtkampf entbrannt. Eine Reformgruppe um Sportgemeindereferent Bernd Bösch gab am Mittwoch in einer Stellungnahme bekannt, dass der Verein in der laufenden Saison Schulden zwischen 350.000 und 400.000 Euro (laut Bernd Bösch) anhäufen werde.

Ohne Lizenzierung kämen weitere 250.000 Euro dazu, hieß es. Dieses finanzielle Loch wolle man – so der Vorschlag – durch mögliche Verkäufe von Spielern so gering wie möglich halten. Falls es mit Saisonende noch Verbindlichkeiten geben würde, sollen diese von Nagel übernommen werden. Der langjährige Clubchef habe immer wieder betont, die Austria schuldenfrei übergeben zu wollen. Bisher hat der 67-jährige Ex-Präsident alle Vorschläge der Gruppe um Bernd Bösch abgelehnt, es gibt aber noch die Hoffnung auf ein Zusammenkommen.

Wohlergehen im Sinn

In einer Presseaussendung meldet sich nun der scheidende Vorstand mit Hubert Nagel, Reinhard Bösch und Christian Ortner zu Wort.

Laut Nagel gehe es dem scheidenden Präsidium allein um das Wohlergehen des Klubs. Bei der Jahreshauptversammlung am 18. Jänner habe man einen Überschuss von knapp 160.000 Euro der Öffentlichkeit präsentiert. Die Austria Lustenau sei ein kerngesunder Verein, in 30 Jahren habe der Vorstand jede Rechnung und jedes Gehalt pünktlich bezahlt. Für eventuelle Verluste am Ende der Saison habe Hubert Nagel stets eine Bankgarantie abgegeben.

„Wir wehren uns daher mit aller Kraft gegen jeden Versuch, die Austria als Sanierungsfall darzustellen und damit dem Verein einen unwiederbringlichen Schaden zuzufügen. Auch wehren wir uns gegen den Vorwurf, dass Hubert Nagel es ablehnt, den Verein schuldenfrei zu übergeben. Dieser Vorwurf entbehrt jeder sachlichen Grundlage.“

Zwei Varianten möglich

Hubert Nagel hat der Gruppe um Bernd Bösch zwei mögliche Varianten einer Übernahme angeboten:

Variante 1: Nagel stellt den Verein schuldenfrei. Für die Summe, der er dafür zuschießt, geht der neue Vorstand die Verpflichtung ein, diesen Betrag aus künftigen Erlösen (das können, müssen aber nicht Transfererlöse sein) innerhalb eines definierten Zeitraums zurückzuzahlen.

Variante 2: Die neue Gruppe übernimmt den Verein per sofort mit allen Verpflichtungen, aber auch allen Rechten (u.a. am Spielerkader).
Beide Varianten sind aus unserer Sicht fair und entsprechen unserer Zusage, gute Startvoraussetzungen für eine neue Vereinsführung zu schaffen. Da das Team um Bernd Bösch seit November Einsicht in die Finanzen der Austria nehmen konnte, gibt es auch keinerlei finanzielle Unklarheiten. Bernd Bösch und sein Team können also die Führung jederzeit übernehmen.

Die Variante, dass Hubert Nagel die Haftung für Verpflichtungen, die unter einer neuen Führung bis Ende der Saison entstehen, übernimmt, aber gleichzeitig über keinerlei Ansprüche aus zukünftigen Erlösen verfügt, lehnt dieser ab.  Er betont aber, weiterhin an einer konstruktiven Lösung, auch mit der Gruppe Bösch, interessiert zu sein.

(red)

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