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Austria Lustenau: "Gruppe Bösch" nimmt Stellung

Jetzt äußert sich die "Gruppe Bösch" zu den Chaos-Tagen bei der Austria Lustenau.
Jetzt äußert sich die "Gruppe Bösch" zu den Chaos-Tagen bei der Austria Lustenau. ©VN/Hartinger
In einer Stellungnahme vom Mittwoch sieht eine Gruppe um Bernd Bösch die Verantwortung für die Chaos-Tage der Austria Lustenau bei Hubert Nagel.
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In der von Bernd Bösch, Stephan Muxel, Florian Matt, Christoph Wirnsberger und Alain Bauwens unterzeichneten Stellungnahme weist die selbsternannte “Gruppe Bösch” einen von langer Hand geplanten Umsturz zurück. Vielmehr habe sich erst im November 2018 eine Gruppe Austrianer zusammengetan, die an einer Zukunftsperspektive für den Verein arbeiten wollte.

Diese nahm demnach in Rücksprache mit Hubert Nagel Kontakt zu Mitarbeitern des Vereins auf, um offene interne Fragen zu klären. Im Dezember 2018 habe dann Bernd Bösch in Vertretung der Gruppe Hubert Nagel darüber informiert, dass sie sich vorstellen könnte, im Einvernehmen mit dem aktuellen Präsidium, ein neues Führungsteam zu etablieren.

Angebot an Präsidium

Eine Woche vor der Hauptversammlung habe die Gruppe dann einen Vorschlag eingebracht:

1. Wir unterstützen die Wahl des Präsidenten und die Wahl eines von ihm vorgeschlagenen Präsidiums.
2. Bernd Bösch möchte sich zukünftig für die Austria engagieren und wird seine Funktion als de facto Sportreferent der Marktgemeinde Lustenau zurücklegen, wenn er in das Präsidium der Austria gewählt wird.
3. Gemeinsam mit einem Team von Austrianern und Austrianerinnen, die bereit sind, sich zukünftig für den Verein zu engagieren, legen wir den Vereinsverantwortlichen im Frühjahr 2019 ein Konzept vor, das die nachstehenden Punkte beinhaltet:

  • Visionen und Ziele
  • neue Vereinsstruktur
  • neues Team
  • Finanzierung

4. Möglicher Neustart: Wenn es gelingt die Vereinsverantwortlichen mit diesem Konzept davon zu überzeugen, dass unsere Austria damit in eine gute Zukunft geführt werden kann, soll in  einem konstruktiven Miteinander eine Übergabe der Verantwortung an ein neues Team vorbereitet werden – unser Vorschlag: im Sommer 2019.”

Eklat auf Jahreshauptversammlung

Dieser Vorschlag sei intensiv diskutiert worden. Dass es Drohungen gegeben habe und dass Ultimaten ausgesprochen wurden,weist die Gruppe ausdrücklich zurück. Kurz vor der Jahreshauptversammlung habe Hubert Nagel dann alle Punkte des Vorschlags abgelehnt.

Auf der Jahreshauptversammlung habe sich die Gruppe dennoch dagegen entschieden, einen Gegenkandidaten zu Hubert Nagel aufzustellen. Dass es dort zum Eklat kam, sei auf die Reaktion Hubert Nagels auf das schlechte Wahlergebnis zurückzuführen.

Erneutes Angebot

In ihrer Stellungnahme macht die Gruppe nun ein erneutes Angebot an Hubert Nagel:

“1. Der Verein verpflichtet sich, die aus dem Spielbetrieb der laufenden Saison noch entstehenden Verbindlichkeiten durch mögliche Verkäufe von Spielern so gering wie möglich zu halten.
2. Falls mit Ende der Saison am 30.06.2019 trotzdem noch Verbindlichkeiten bestehen, werden diese von Hubert Nagel übernommen.
3. Der Verein verpflichtet sich, diese Verbindlichkeiten, welche aufgrund der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im laufenden Vereinsjahr 2018/2019 entstehen, innerhalb von 5 Jahren an Hubert Nagel zurückzuzahlen.
4. Alle noch nicht bekannten Verbindlichkeiten und Ansprüche von Dritten werden nicht vom Verein übernommen.”

Wie die Gruppe um Bernd Bösch abschließend schreibt, habe Hubert Nagel jedoch auch dieses Angebot bereits abgelehnt. Ohne geordnete Übergabe sehe sich die Gruppe jedoch außer Stande den Verein neu aufzustellen.

(red)

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