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"Das ist doch völlig grotesk" - Das sagt Armin Wolf zum Wut-Interview von Niki Lauda!

Jetzt meldet sich Wolf zu Wort.
Jetzt meldet sich Wolf zu Wort. ©APA
Niki Lauda rechnete in einem Interview mit ORF-Anchorman Armin Wolf ab, bezeichnet ihn als "Depp". Nun setzt sich Wolf via FB-Post zur Wehr - mit deutlichen Worten.
Lauda-Frontalattacke auf Wolf

Für reichlich Aufsehen sorgte ein Wut-Interview von Niki Lauda mit oe24-TV. Dabei rechnete Lauda deutlich mit ORF-Anchorman Armin Wolf ab. Sauer aufgestoßen ist ihm die Anmoderation “Django – die Totengräber warten schon”. Diese sei absolut unakzeptabel gewesen. Auch er habe schon schlechte Erfahrungen mit Wolf gemacht. So habe ihm Wolf einmal 30 Sekunden vor einem Interview gesagt, er solle die Kappe abnehmen. Die Begründung Wolfs: Er möge kein Glückspiel. Lauda empfand die Aufforderung, zumal so kurz vor Sendungsbeginn, als skandalös. So gehe man nicht mit seinen Gästen um.

Armin Wolf lässt die Vorwürfe nun nicht auf sich sitzen. In einem ausführlichen Facebook-Posting nimmt er zu den Vorwürfen Stellung – nicht, ohne seinerseits in den Angriffsmodus umzustellen. Als erstes bekommt die Tageszeitung “Österreich” ihr Fett weg: Diese, so Wolf, hätte zuerst auch bei ihm nachfragen können – “aber warum sollte man sich auch durch sowas wie Recherche um eine schöne Schlagzeile bringen”.

“Völlig grotesk”

Auch habe er zu Lauda im Studio nicht gesagt “Nehmen Sie die Kappe ab! Ich mag kein Glückspiel!” – das, so Wolf, sei doch “völlig grotesk”. Wolf: “Ich habe Lauda – wie jeden Gast, der mit großen Sponsoren-Logos im ZiB2-Studio erscheint – ganz höflich gebeten, ob es ev. möglich wäre, dass er seine Kappe für das Interview abnimmt, weil es für die ZiB ein strenges Werbeverbot gibt und wir mit Sponsoren-Logos Probleme bekommen können.” Welches Firmenlogo das ist, spiele dafür keinerlei Rolle.

Er frage das alle Sportler im Studio, manche seien dazu bereit – so etwa Marcel Hirscher – manche nicht, zwingen könne man allerdings niemanden. Lauda habe nein gesagt, das Thema sei damit erledigt gewesen. “Wir hatten ein völlig problemloses, interessantes Interview zum Thema Österreich-Grand Prix. Lauda wirkte zufrieden, ich war es auch.” Wolf rechtfertigt sich: “Ich hätte ihn übrigens nicht gefragt, wenn er nicht in den Monaten zuvor mehrfach öffentlich ohne Kapperl aufgetreten wäre, u.a. bei den Golden Globes.”

 

Dass ihn das Gespräch so gestört habe, habe Lauda “bisher sehr gut verborgen”. So habe sich Lauda weder damals beschwert – noch später bei irgendeiner Gelegenheit. Schließlich, so Wolf, sei das Interview schon am 18. Juni 2014 gewesen. “Und er war auch etliche Monate später ganz unkompliziert mit einer Live-Schaltung über den schrecklichen Absturz von Nizza wieder bei mir in der ZiB2.” Dies passe auch nicht ganz zu Laudas angeblichem Motto: “Wenn der Wolf mich anruft, sage ich Nein, mit dem Deppen redet man nicht”.

“Aber sonst ist an der ‘Österreich’-Geschichte praktisch alles richtig. Also Laudas Name und meiner”, so Wolf.

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