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Das ist die neue iPhone-Generation

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Auf der Keynote am 12. September in Cupertino hat Apple nun die neue Generation des iPhones vorgestellt. Die VOL.AT-Redaktion hat alle wichtigen Fakten und Neuerungen zusammengefasst.
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1. Varianten

Das neue Smartphone wird in drei Varianten erscheinen. Das iPhone XS ist dabei der direkte Nachfolger des iPhone X, mit dem iPhone XS Max wird eine größere Variante erscheinen und das iPhone XR ist der Nachfolger des iPhone 8.

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2. Design und Farben

Auf den ersten Blick ist das Design gleich geblieben. Der abgerundete Rahmen aus Edelstahl wird beibehalten, das Gehäuse ist jetzt wasserdichter als bisher und damit IP68 zertifiziert. Das XS und sein größerer Bruder sollen bis zu 2 Meter Tiefe wasserdicht sein und ein Untertauchen für 30 Minuten überstehen. Dies ermöglicht einen halben Meter tieferes Tauchen als beim Vorgängermodell. Die Art der Flüssigkeit spielt laut Apple keine Rolle. Im Gegensatz zu den beiden anderen Modellen ist das iPhone XR lediglich IP67 zertifiziert und schützt damit nur bis zu einer Tauchtiefe von 1 Meter. Die erschwinglichere Version des XR besteht zudem nur aus einem Aluminium Rahmen, der etwas dicker wirkt als beim XS.

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Die beiden teureren Varianten sind in den Farben Silber, Space Grau und Gold erhältlich. Das iPhone XR erscheint in Weiß, Schwarz, Gelb, Blau, Koralle und Rot. Besonders auffällig ist beim XS und XS Max die goldene Farbvariante, dessen Rahmen leicht schimmert, während die Rückseite etwas milchiger und fast schon bräunlich wirkt.

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3. Display

Das iPhone XS erscheint mit einem 5,8-Zoll-Display, das erschwinglichere iPhone XR mit einem 6,1-Zoll-Display und das iPhone XS Max mit einem 6,5-Zoll Display. Letzteres ist damit das bisher größte iPhone aller Zeiten. Apple verwendet zudem eine neue Art von Glas für das Display. Details dazu nannte Apple nicht, bezeichnet es jedoch als „das stabilste Glas, das es je in einem Smartphone gab.“ Angeblich gewährleistet es eine erhöhte Kratzfestigkeit.

Das iPhone XS und das XS Max glänzen mit einem kontraststarken OLED-Display samt einer Aussparung für die Front- und TrueDepth-Kamera. Die Auflösung des XS liegt wie gehabt bei 2436×1125 Pixel. Beim Front-Gehäuse-Anteil kann Apple nicht mit der direkten Konkurrenz, etwa dem Samsung Galaxy S9, mithalten. Eine Neuerung ist die verbesserte Bildwiederholrate von 120 Hertz, die eine ruhigere Darstellung ermöglicht. Die Auflösung des XS Max liegt bei äußerst scharfen 2688×1242 Pixeln und ist geprägt von einer intensiven Leuchtkraft.

Die Auflösung des XR, liegt trotz der enormen Größe, bei gerade einmal 1792×828 Pixel. Das Bild ist damit deutlich grober als bei den anderen Modellen und ermöglicht keine scharf dargstellten Bildschirminhalte, mangels HDR Display. Anders als beim iPhone XS und XS Max verbaut Apple in der günstigeren Variante ein LCD, statt einem OLED-Panel, weshalb deutliche Unterschiede beim Kontrastumfang sichtbar sind. Das XR ist jedoch etwas heller, was gerade bei Sonnenlicht von Vorteil sein kann. Beim Kauf des XR muss zudem auf die 3D Touch-Funktion verzichten werden, welche unterschiedliche Druckstärken auf dem Display erkennen würde.

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4. Prozessor

Die wichtigste Neuerung ist der neue Apple-A12-Bionic-Prozessor, welcher von Apple als schnellster Prozessor in einem Smartphone bezeichnet wurde. Dieser wird mit der brandneuen 7-Nanometer-Technik gefertigt. Bis auf den Kirin 980 von Huawei kann die Konkurrenz in diesem Punkt nicht mithalten. Durch die 7-Nanometer-Technik reduziert sich die Größe des Chips und damit auch der verhältnismäßige Energieverbrauch. Der A12-Chip arbeitet mit sechs CPU-Kernen, davon zwei Hochleistungskerne und vier stromsparende Kerne. Zudem werden die sechs CPU-Kerne von vier Grafikkernen (GPU) unterstützt, die im Vergleich zur letzten Generation, bis zu 50 Prozent schneller sein sollen. Der Chip ist damit bis zu 15 Prozent schneller und wesentlich energieeffizienter als der vorangegangene A11-Chip.

Die möglicherweise größte Neuerung im neuen Chip ist aber ist die Neural Engine. Diese besteht aus acht speziellen Prozessorkernen, welche künstliche Intelligenz und Hilfsberechnungen verbessern, sodass ein Erfahrungsgewinn des Smartphones ermöglicht wird. Dies soll etwa bei der Optimierung von Selfies, automatisch vorgeschlagenen Kurzbefehlen, der Objekterkennung bei Videoaufnahmen und weiteren Aspekten, für eine schnellere Berechnungen sorgen. Somit sind neben einer beschleunigten Geschwindigkeit und der Energieeinsparung, nun auch anspruchsvolle Anwendungen wie VR, Videoschnitt, Spiele oder Kameraeffekte auf dem Smartphone verwendbar.

5. Kamera

Standardgemäß sind auf der Rückseite zwei 12-Megapixel-Kameras angebracht. Mit den üblichen Belichtungsvarianten werden Bilder nun gleichzeitig geschossen. Am Ende werden mit Hilfe des neuen Prozessors, die vier besten Aufnahmen selektiert und zu einem möglichst optimalen HDR-Bild kombiniert. Mit dieser Funktion sehen schwierige Belichtungssituationen und Porträts noch etwas besser aus. Neu ist ebenfalls ein Schieberegler, mit dem die Tiefenschärfe stufenweise und in Echtzeit angepasst werden kann. In beiden Linsen ist natürlich eine optische Bildstabilisierung eingebaut. Die Weitwinkel-Hauptkamera des iPhone XS ist im Vergleich zum Samsung Galaxy S9 jedoch nicht sehr lichtstark. Hier besteht eindeutig noch Verbesserungsbedarf.

Auf der Rückseite des iPhone XR ist keine Dual-Kamera, sondern lediglich eine Linse mit 12 Megapixeln angebracht. Sie entspricht der Weitwinkel-Kamera in der beiden anderen Varianten. Auch ohne zweite Rückkamera beim XR lässt sich der Bokeh-Effekt per Software-Lösung anwenden. Somit kann bei allen Varianten ein unscharfer Hintergrund kreiert werden. Auf der Frontseite des Geräts befindet sich bei allen drei Variaten, die gleiche 7-Megapixel-Frontkamera sowie eine Infrarot-Kamera für die Bildtiefe. Letztere benötigt das Gerät etwa für die neue Gesichtserkennung Face-ID.

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6. Funktionen

Die Gesichtserkennung Face-ID ersetzt damit auch den Fingerabdrucksensor und wird zusammen mit der Gestensteuerung zum neuen Standard beim iPhone. Verbessert wurden auch die Stereo-Lautsprecher, welche für einen breiteren Stereoklang optimiert sein sollen.

Das Thema Dual-SIM wurde im Vorfeld heiß diskutiert. Das Endergebnis vermag deshalb zu überraschen. Die neuen iPhone XS und XS Max werden tatsächlich mit Dual-SIM erscheinen, allerdings mit gewissen Einschränkungen. So wird die Dual-SIM-Variante etwa nicht bei allen Telefonanbietern erhältlich sein. Zudem handelt es sich nicht um die übliche Dual-SIM-Variante, sondern man kann weiterhin nur eine SIM-Karte einlegen.

Die zweite SIM-Karte wird dann als eSIM realisiert und muss vom Provider auch unterstützt werden. Nur in China wird es einen zweiten SIM-Kartenschacht geben. Somit ist es weiterhin unmöglich, günstige “Discount-Anbieter” zu nutzen, da diese noch keine eSIM im Angebot haben. Auch bei kurzen Aufenthalten im Ausland dürfte es schwer werden, einen lokalen Anbieter mit eSIM-Funktion zu finden. Nutzbar ist die eSIM-Funktion ohnehin erst nach dem Software-Update im Herbst.

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7. Akkukapazität und Ladefunktion

Die Akkukapazität liegt Gerüchten zufolge, mit rund 2.800 Milliamperestunden, auf dem Niveau des Vorgängers und wurde vermutlich nicht verändert. Mit Details zur Akkukapazität hält sich Apple jedoch noch immer bedeckt. Beim iPhone XS Max spricht Apple vom größten Akku, der jemals in einem iPhone verbaut wurde. Mit Angaben zu Milliamperestunden hält man sich auch hier zurück. Der Akku beim XS Max soll allerdings eineinhalb Stunden länger halten als beim iPhone X. Beim iPhone XR soll der der Akku eineinhalb Stunden länger halten, als es beim iPhone 8 Plus der Fall war. Trotzdem gehört die neue Generation erneut, zu den Smartphones mit verhältnismäßig schlechter Akkuleistung.

Wie auch bei der vorherigen Generation des iPhones wird geräteseitig das schnelle Laden unterstützt. Mit dem passenden iPhone-Schnellade-Zubehör kann somit eine erhebliche Zeitersparnis beim Laden erzielt werden. Auch drahtloses Laden wird wieder unterstützt, wobei die Ladeleistung angeblich von derzeit maximal 7,5 auf 10 Watt erhöht wurde. Mit dem passenden Netzteil wird somit auch induktives Laden schneller.

8. Lieferumfang

Unverständnis löst deshalb vor allem aus, dass Apple noch immer kein Schnellladenetzteil beilegt. Ein solches USB-C-PD-Netzteil samt Kabel kostet den Verbraucher immerhin knapp 90 Euro extra. Ein laut Berichten entwickeltes 18-Watt-PD-Netzteil von Apple soll zwar zukünftig standardisiert werden, doch umsonst beigelegt wird es anscheinend nicht.

Der Lieferumfang stagniert im Vergleich zum Vorjahr nicht nur, sondern hat sich sogar verschlechtert. So fehlt allen neuen Modellen, laut der Apple-Store-Beschreibung, der sonst beigelegte Lightning-Klinkenadapter. Wer weiter einen Standardkopfhörer mit Klinkenstecker verwenden will, muss somit den Adapter separat kaufen. Dieser wird im Apple-Store angeboten, hat mit der Vorstellung der neuen iPhone-Generation, allerdings eine Preiserhöhung von 9 auf 10 Euro durchlaufen.

9. Preis und Verkaufsbeginn

Das iPhone XS kommt wohl zu denselben Preisen wie im Vorjahr auf den Markt.: Die 64-GB-Variante kostet 1.149 Euro, die 256-GB-Variante ist für 1.319 Euro und die 512-GB-Variante für 1.549 Euro zu haben. Das Vorgängermodell iPhone X wird von Apple nun nicht mehr angeboten. Das iPhone XS ist nur zwei Tage nach der Präsentation, nämlich ab dem 14. September, vorbestellbar und wird ab dem 21. September ausgeliefert.

Die Preise des iPhone XS Max beginnen bei 1.249 Euro für die 64 GB-Variante, womit es 100 Euro teurer ist als das iPhone XS. Die 256-GB-Variante liegt bei 1.419 Euro und die 512-GB-Variante kostet unfassbare 1.649 Euro. Vorbestellungen sind ebenfalls ab dem 14. September möglich und die Ausliefeurng erfolgt ab dem 21. September.

Die günstigste Variante des iPhone XR mit 64 GB-Speicher kostet 849 Euro, die 128-GB-Variante bereits 909 Euro und das Modell mit 256 GB erreicht schließlich den vierstelligen Betrag von 1.019 Euro. Im Vergleich zu den beiden teureren Modellen kommt es jedoch später auf den Markt. Es lässt sich erst ab dem 19. Oktober vorbestellen und findet sich dann ab 26. Oktober im Handel wieder.

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