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"Das Bild, das sich bietet, ist furchtbar"

Bilder der Verwüstung erreichen uns aus New York.
Bilder der Verwüstung erreichen uns aus New York. ©Leserreporter/Mirijam Hefel
Mirijam Hefel (23) aus Dornbirn, die derzeit aus beruflichen Gründen in New York lebt, erlebte Hurrikan „Sandy“ hautnah mit.
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Wenn man die Bilder der Zerstörung sieht, möchte man lieber nicht dabei gewesen sein. Wie war die Nacht für dich?

Der Wind war wirklich extrem. Um 1 oder 2 Uhr hat sich das dann etwas beruhigt. Aber ich habe alles gut überstanden. Allerdings ist Wasser durch die Klimaanlage am Fenster gekommen. Seit gestern Abend um 20 Uhr haben wir keinen Strom mehr und somit auch kein Internet. Daher kann ich leider auch mein Handy nicht mehr laden. Ich hoffe der Akku hält noch etwas länger. Gestern Abend haben wir noch einen Film auf dem Computer bei Kerzenlicht angesehen und ein wenig geredet. Seit heute morgen haben wir außerdem kein Wasser mehr und der Strom fehlt immer noch.

Waren die Einsatzkräfte sehr präsent?

Rettung und Polizei waren unterwegs. Einen Rettungswagen habe ich durchs hüfthohe Wasser fahren sehen. Es war aber so dunkel, dass ich nicht wirklich viel gesehen habe.

Wie sieht die Stadt heute aus?

Das Bild, das sich einem bietet, ist furchtbar. Der Keller war voll mit Wasser und auf der Straße waren die Autos fast gar nicht mehr zu sehen. Leider kann ich noch keine Videos schicken, da die Verbindung sehr schlecht ist und auch mein Akku nicht mehr lange halten wird. Wir haben gerade erfahren, dass die Subway überschwemmt wurde und es sehr viele Brände gab. Viel Genaues haben wir aufgrund des Stromausfalls nicht erfahren und SMS bekommen wir nur ab und zu. Das Auto meiner Freundin wurde komplett zerstört, da es bis halb zum Lenkrad unter Wasser stand.

Hast du sonst noch etwas mitbekommen?

Was ich noch weiß, ist dass sich der Hudson River und der East Side River Downtown getroffen haben und der Stock Exchange soll anscheinend knapp ein Meter unter Wasser gestanden sein.

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