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Coronavirus: Steigende Infektionszahlen durch Reiserückkehrer

Meer bei Crikvenica, 13. August 2020
Meer bei Crikvenica, 13. August 2020 ©DENIS LOVROVIC / AFP / APA
Neuer Cluster in Oberösterreich durch Reiserückkehrer aus Kroatien. Die Rückkehrer haben wiederum in ihrem Umfeld Personen angesteckt.
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Zahl der Corona-infizierten Kroatienurlauber in OÖ wächst

In Oberösterreich hat sich ein neuer Cluster in der Gruppe der Reiserückkehrer gebildet: Die Anzahl derer, die sich in der kroatischen Urlaubsregion Makarska mit Covid-19 infiziert haben, ist von Dienstag bis Donnerstag von sechs auf 23 angewachsen. Allgemein waren Donnerstagnachmittag 198 Reiserückkehrer Corona-positiv, die wiederum in ihrem Umfeld 63 Personen angesteckt haben.

Alle positiv getesteten Heimkehrer aus der Region Makarska seien Individualreisende gewesen, die mit dem Auto unterwegs waren, informierte der Krisenstab. Hauptsächlich handle es sich um Familien, Kleingruppen im Freundeskreis oder Alleinreisende, hieß es weiters. Personen, die dort urlaubten, wird geraten, ihren Gesundheitszustand genau zu beobachten. Im Falle auftretender Symptome sollte umgehend die telefonische Gesundheitsberatung 1450 kontaktiert werden.

Am Donnerstag waren in dem Bundesland insgesamt 225 Personen infiziert, von denen 18 im Spital lagen, fünf davon auf einer Intensivstation. Seit dem Vortag kamen 23 neue Fälle dazu.

Covid 19 bei Kroatien-Urlaubern

Beitrag vom Dienstag

Tirols Platter: "Gehe davon aus, dass Bundesregierung reagieren wird"

Angesichts steigender Infektionszahlen von Reiserückkehrern aus Kroatien in einigen Bundesländern, so auch in Tirol, bringt Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) eine Reisewarnung für das Balkan-Land aufs Tapet. Eine Reisewarnung mit der Sicherheitsstufe 6 sei "aufgrund der derzeitigen Informationen diskutierenswert", sagte Platter im APA-Interview am Donnerstag.

In Tirol sind seit Mittwochabend 24 weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bei zumindest elf Fällen lasse sich ein unmittelbarer Zusammenhang zum derzeitigen Somalier-Cluster in Innsbruck herstellen, teilte Elmar Rizzoli vom Corona-Einsatzstab des Landes am Donnerstagvormittag mit. "Drei weitere Erkrankungen in Innsbruck und Schwaz stehen in Verbindung zu vormaligen Kroatien-Aufenthalten", so Rizzoli weiter.

Crikvenica - Foto: AFP / APA

50 Prozent aller Neuinfektionen durch Balkanrückkehrer

Platter geht davon aus, dass "die Bundesregierung reagieren" und sich "aufgrund der Aktualität mit dem Thema auseinandersetzen" wird. Die Regierung werde eine seriöse Gesamtbeurteilung vornehmen und "sensibel" darüber diskutieren, zeigte sich der Landeschef überzeugt.

Platter verwies darauf, dass momentan 50 Prozent aller Neuinfektionen auf Balkan-Rückkehrer zurückzuführen sind.

Kroatien: Aktuell keine höchstmögliche Reisewarnstufe

Kroatien ist im Gegensatz zu den Westbalkan-Staaten derzeit nicht mit der höchstmöglichen Reisewarnstufe versehen. Allein in den letzten Tagen wurden in Tirol laut Land zumindest 20 positive Coronavirus-Testungen verzeichnet, die in direktem oder indirektem Zusammenhang mit einem Kroatien-Aufenthalt stehen.

Urlaubsland Kroatien meldet Rekordzahl an Infektionen

Das EU- und Urlaubsland Kroatien hat am Donnerstag eine Rekordzahl an Neuansteckungen mit dem Coronavirus gemeldet. 180 Menschen infizierten sich innerhalb von 24 Stunden mit dem Sars-CoV-2-Virus, teilte der nationale Krisenstab in Zagreb mit. Das ist der höchste Tageswert, der seit Beginn der Pandemie in dem Land im Februar registriert wurde.

Crikvenica - Foto: AFP / APA

Zuletzt meldete das kroatische Fremdenverkehrsamt, dass die Buchungslage von Touristen im Lichte der Pandemie weit weniger schlimm sei, als ursprünglich befürchtet. Statt einem erwarteten Rückfall von 70 bis 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr seien es derzeit lediglich 55 bis 50 Prozent weniger Übernachtungen.

Auch Anstieg im Nachbarland Slowenien

Auch das Nachbarland Slowenien registriert einen neuen Anstieg der Zahl an täglichen Neuinfektionen. Für Slowenen ist Kroatien ein erstrangiges Urlaubsziel. Die Gesundheitsbehörden in Ljubljana berichten, dass die meisten infizierten Rückkehrer junge Leute seien, die angaben, Strandpartys besucht zu haben.

Brenner: Verstärkte Gesundheits-Kontrollen für Balkan-Rückkehrer

Im Bundesland Tirol haben am Donnerstag intensivierte gesundheitspolizeiliche Kontrollen zur Eindämmung des Coronavirus auf der Autobahn (A 13) und der Brennerbundesstraße begonnen. Als Begründung wurde angegeben, "dass Balkan-Rückkehrer großräumig über den Brenner ausweichen könnten, um gesundheitspolizeilichen Kontrollen an den Grenzübergängen in der Steiermark, Kärnten oder dem Burgenland zu umgehen".

Urlaubsrückkehrer bereuen Reise nicht

(APA)

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