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Corona-Ampel: Tendenz geht zu gelb-grün

Die Corona-Fallzahlen gehen weiter nach unten.
Die Corona-Fallzahlen gehen weiter nach unten. ©VOL.AT
Die Corona-Fallzahlen gehen weiter nach unten - Schlusslicht bleibt nach wie vor die vormalige Testregion Vorarlberg.
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Mittlerweile befinden sich schon drei Bundesländer im Bereich des "geringen Risikos", was einer Einstufung in der neuen gelb-grünen Ampelzone entspricht. Neben dem Burgenland sind das bei der risikoadjustierten Inzidenz auch Salzburg und Kärnten. Schlusslicht bleibt die vormalige Testregion Vorarlberg, zeigt das Arbeitsdokument der Ampel-Kommission, das der APA vorliegt.

Vergangene Woche hatte man die Kriterien für die Farbgebung verändert, womit es jetzt schon fünf Farben auf der Ampel gibt. Neu ist die Kategorie für sehr geringes Risiko, die bis zu fünf Neuinfektionen auf 100.000 Einwohnern reicht - Farbe grün.

Vorarlberg: Wocheninzidenz von 87,4

So gut sind die Werte dann doch noch nirgendwo. Das Burgenland mit einer Wochen-Inzidenz von 21,4 und einer risikoadjustierten Bilanz von 16,4 dürfte aber am Nachmittag fix wieder auf geringes Risiko, also gelb-grün geschalten werden. Salzburg ist nun ebenfalls in beiden Kategorien unter der Grenzmarke 25, Kärnten zumindest in der risikoadjustierten, die auch Faktoren wie Alter der Patienten, Zahl der Tests und ähnliches berücksichtigt.

Außer den zwei westlichsten Bundesländern fallen alle anderen in den Bereich des mittleren Risikos, werden also wohl gelb bemalt. Während Tirol immerhin bei der risikoadjustierten Zählung gelb ist, verweilt Vorarlberg mit einer Wocheninzidenz von 87,4 und einer risikoadjustierten von 71,9 im Bereich des hohen Risikos, also orange. Der 14-Tage-Trend geht in allen Ländern abwärts. Beruhigend ist die Situation an den Intensivstationen, wo mit Ausnahme von Burgenland und Niederösterreich die Belegung im einstelligen Prozentbereich ist. Nur sieben Prozent der Neuinfektionen betreffen die Über-65-Jährigen.

Die Zahl der asymptotischen Fälle liegt über das Land gerechnet bei 36 Prozent. In gut zwei Drittel aller Fälle (67 Prozent) ist die Infektionsquelle geklärt.

Testungen haben sich eingespielt

Eingespielt haben sich die Testungen, wo über Wochen Vorarlberg der Vorreiter war, da man ja im "Ländle" schon früher die Gastronomie über einen Test nutzen konnte. Mittlerweile haben sich die Zahlen mehr angeglichen. Bezogen auf die Einwohnerzahl wird aktuell in der Steiermark und in Wien am meisten getestet. Etwas zurück hängen Oberösterreich, Kärnten, Tirol und Niederösterreich. Die Positivrate der Tests liegt bei nur noch 0,1 Prozent, in Salzburg, dem Burgenland, Wien und der Steiermark sogar darunter.

Freilich, überall ist die Entwicklung auch nicht positiv. In elf Bezirken bzw. Regionen gingen die Zahlen in den vergangenen Wochen nach oben, teils aber aufgrund davor extrem niedriger Zahlen. Mit Abstand die schlechteste Inzidenz hat der Bezirk Imst mit über 243, gefolgt von Dornbirn mit 122. Keine Infektionen gab es wieder einmal in Rust und diesmal auch in Reutte.

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(APA)

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