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Busbahnhof in Betrieb: Darf der Kreisverkehr bleiben?

Der Busbahnhof ging in Betrieb. Wie es nun mit dem Kreisverkehr weitergeht.
Der Busbahnhof ging in Betrieb. Wie es nun mit dem Kreisverkehr weitergeht. ©VOL.AT/Mayer
Mirjam Mayer (VOL.AT) mirjam.mayer@russmedia.com
Der neue Busbahhof ging in Betrieb. Wie es nun mit dem Minikreisverkehr in Egg weitergeht.

Der neue Busbahnhof in Egg im Bregenzerwald ging am 23. Dezember 2022 in Betrieb. Die offizielle Eröffnung soll am 30. April über die Bühne gehen.

Das sagt der Bürgermeister

Es gebe viele Rückmeldungen, erklärt Bürgermeister Paul Sutterlüty gegenüber VOL.AT. Diese seien "bisher durch die Bank positiv". Müllbehälter und Sitzmöbel sollen in wenigen Wochen folgen, die Außenanlagen und das Gründach sollen bis im Frühjahr fertig sein.

Der Busbahnhof ging kürzlich in Betrieb. ©VOL.AT/Mayer
Wie geht es mit dem temporären Kreisverkehr (rechts im Bild) weiter? ©VOL.AT/Mayer

Übergangslösung für Zentrum

Wie es mit dem zugehörigen Kreisverkehr weitergeht, war bisher unklar. Es gibt ihn seit Mitte März 2022. Da die Taubenbrücke während der Bauarbeiten abgerissen und neu errichtet wurde, musste eine schnelle Lösung für die Verkehrssituation her. Der Kreisverkehr soll verhindern, dass die Egger Kreuzung kollabiert oder es zu langen Staus kommt. Bisher funktioniert dies recht gut.

Ein Drohnenbild zeigt den Minikreisverkehr von oben. ©Philipp Steurer
Bürgermeister Paul Sutterlüty würde den Kreisverkehr gerne behalten. ©VOL.AT/Mayer

Kreisverkehr mit Ablauffrist

Der zweite Kreisverkehr wurde erst nur für die Dauer der Sperre der Taubenbrücke genehmigt. Diese ist seit Inbetriebnahme des Busbahnhofs im Dezember wieder befahrbar. Für Bürgermeister Paul Sutterlüty hat sich der Kreisverkehr bestens bewährt. Die Gemeinde suchte daher bei der BH Bregenz um eine unbefristete Verlängerung an.

Der Kreisverkehr funktioniert besser als gedacht. ©VOL.AT/Mayer
Der Minikreisverkehr darf – zumindest vorerst – bleiben. ©VOL.AT/Mayer

Entscheidung nach zwei Jahren

Nun gibt es gute Nachrichten: Der Egger Minikreisverkehr darf vorerst bleiben. "Er wurde jetzt um eineinhalb Jahre verlängert", bestätigt Sutterlüty gegenüber VOL.AT. Die BH Bregenz hat den Kreisverkehr bis 31. März 2024 genehmigt. "Damit über einen Zeitraum von dann insgesamt zwei Jahren eine aussagekräftige Unfallstatistik vorliegt und damit man eine Saison Skiverkehr einmal mitverfolgt hat", verdeutlicht das Gemeindeoberhaupt.

"Es gibt sehr viele Rückmeldungen und ausschließlich positive", meint Bürgermeister Paul Sutterlüty. ©Bernd Hofmeister

Erst nach zwei Jahren Erfahrung will die Behörde dann entscheiden, ob der Kreisverkehr als Dauerlösung tauglich ist oder nicht. "Er bleibt sicher die nächsten eineinhalb Jahre und nachher – davon gehe ich wohl aus – auch", so Sutterlüty im VOL.AT-Telefoninterview. Die Übergangslösung wird jedenfalls von den Autofahrern gut angenommen: "Es gibt sehr viele Rückmeldungen und ausschließlich positive. Das ist so, ja", erklärt der Egger Bürgermeister.

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(VOL.AT)

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