Bregenzer Pipeline: Bauende bereits im April möglich

©VOL.AT/ Philipp Steurer
Bregenz - Der Umbau der Bregenzer Pipeline ist in vollem Gange. Wenn der Winter weiter so mild bleibt, könnte die Sanierung bereits im April fertig sein. Laut Bürgermeister Markus Linhart liegen die Kosten bei 1,3 Millionen Euro.
Markus Linhart im Interview
Bauarbeiten in vollem Gange
Pipeline bis auf weiteres gesperrt
Zehn Mio. Euro für Pipeline-Ausbau

Im Zuge der Renaturierung soll das Bregenzer Seeufer an der Pipeline neu gestaltet werden. Für Bürgermeister Markus Linhart ein wichtiges Projekt: “Wir haben vor einigen Jahren den ersten Bauabschnitt mit einem Badesteg neu gestaltet. So begeistert wurde noch kein Bau aufgenommen, das motiviert uns jetzt den zweiten Abschnitt anzugehen. In den kommenden Jahren soll dann die gesamte Bregenzer Bucht bis zum Lochauer Strandbad im Bereich der Pipeline neu gestaltet werden.”

©Arbeiten an der Bregenzer Pipeline in vollem Gange. Foto: VOL.AT/ Philipp Steurer

Linhart: “Es wird sicherer und angenehmer”

Mit der Neugestaltung wird das Ufer verbreitert, indem ein Damm im Unterwasserbereich  errichtet und dann aufgeschüttet wird. Dann soll es einen getrennten Rad- und Gehweg geben, ein vandalensicheres WC, wie es bereits am Kornmarkt steht, und einen gepflasterten Kreuzungsbereich bei der Mili. Für die Gäste wird es also deutlich angenehmer an der Pipeline, ist Linhart überzeugt: “Die Liegeflächen am Strand und in der Wiese werden doppelt so groß sein wie davor. Besonders attraktiv wird die 1.500 Meter lange Sitzbank an der neuen Fußgängerpromenade werden.”

Stadt Bregenz
Stadt Bregenz ©Foto: Stadt Bregenz

Millioneninvestition

Auch wenn der Bauzeitplan witterungsabhängig ist, ist die Renaturierung laut Linhart spätestens im Mai abgeschlossen: “Wenn der Winter so weitermacht wie bisher, sind wir wahrscheinlich im April schon fertig.” Die Kosten von rund 1,3 Millionen Euro werden vom Land Vorarlberg gefördert. “Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen ist das hier ein EU-weiter Radweg rund um den Bodensee und zum anderen, weil es eine Renaturierungsmaßnahme ist und das Seeufer so saniert wird. Ein nennenswerter Anteil bleibt aber bei der Stadt Bregenz”, so der Bürgermeister.

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