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Bickel: "Hard steht nicht vor dem finanziellen Abgrund"

René Bickel über die Harder Finanzen am Freitag bei "Vorarlberg Live".
René Bickel über die Harder Finanzen am Freitag bei "Vorarlberg Live". ©Screenshot VOL.AT
René Bickel, Fraktionsobmann der Volkspartei in Hard, hat am Freitagabend in "Vorarlberg Live" erklärt, warum die Gemeinde trotz hohem Schuldenstand seiner Ansicht nach gut da steht.
Staudinger über die Harder Finanzen

VOL.AT-Chefredaktuer Marc Springer wollte von Bickel natürlich auch wissen, ob die Schwarzen dem Budget zustimmen werden oder nicht.

Hard nicht am Abgrund

In der letzten Zeit sei medial der Eindruck entstanden, dass Hard am Abgrund steht, meinte Bickel. "Dem ist nicht so", will der VP-Fraktionsvorsitzende in aller Deutlichkeit klargestellt wissen.

Es gebe natürlich finanzielle Anspannungen in der Gemeinde, diese seien aber nicht durch politische Fehlentscheidungen oder Misswirtschaft in der Vergangenheit entstanden, als die ÖVP noch den Bürgermeister stellte.

Investitionen in die Zukunft

Zum einen sei Hard in den letzten Jahren stark gewachsen, was auch die Ausgaben der Gemeinde für Infrastruktur erhöht habe. Allein fünf Millionen Euro würden jährlich in Straßen- und Kanalbau investiert. Zum anderen habe man in den letzten Jahren viele Investitionen getätigt, vor allem im Bildungsbereich - Drei Schulen wurden in sechs Jahren gebaut. Hier müsse man auch sehen, dass hier auf Jahre oder Jahrzehnte hinaus keine Investitionen mehr nötig sein werden, ist sich René Bickel sicher.

Die ÖVP werde das Harder Budget samt drastischer Einsparungen für heuer auch mittragen, sagte der Fraktionsvorsitzende. Angesichts der Coronakrise und den wirtschaftlichen Folgen sei das der vernünftigste Weg. Allerdings werde es für 2022 für einen ähnlichen Budgetentwurf keine Kooperation der Volkspartei mehr geben, stellt Bickel klar.

Staudinger mit düsterem Bild

In Bezug auf die Finanzen hat der neue Harder Bürgermeister Martin Staudinger (SPÖ) im Vorarlberg live-Interview ein düsteres Bild gezeichnet. Die Marktgemeinde Hard, die aktuell mit einem Schuldenstand von rund 32 Millionen Euro kämpft, müsse noch weitere 11,7 Millionen Euro aufnehmen.

Was René Bickel als Fraktionsobmann der Volkspartei in Hard zu den Themen Strandbad, Hohentwiel und seinen Ambitionen auf den Sessel des Bürgermeisters zu sagen hat, war ebenfalls ausführlichen Interviews bei "Vorarlberg Live".

(VOL.AT)

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