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Autobahnanschluss Bludenz-Bürs: Arbeiten trotz Corona-Pause und Hitze im Zeitplan

©VOL.AT/Mayer
Die Anschlussstelle Bludenz-Bürs ist wohl Vorarlbergs größte Baustelle. VOL.AT hat nachgefragt, welche Arbeiten gerade durchgeführt werden und welche Auswirkungen die Hitze hat.
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Durch die Covid-19-Pandemie kam es bei der Autobahnanschlussstelle Bludenz-Bürs zu einem Baustopp von drei Wochen. Die Baustelle wurde anschließend wieder hochgefahren. "Derzeit liegen die Arbeiten trotz des Baustopps im adaptierten Bauzeitplan", so Asfinag-Pressesprecher Alexander Holzedl auf VOL.AT-Anfrage.

Aktuelle Bauarbeiten

"Nach Abschluss der Bauarbeiten an den Rohtragwerken der Verteilerkreisverkehrsbrücken und Almteilwegbrücke erfolgt derzeit der Brückenausbau und die Herstellung der angrenzenden Stützmauern", erklärt Holzedl.

Parallel dazu werden Straßenbauarbeiten an den neuen Auf- und Abfahrtsrampen zur A14 durchgeführt. Der Betrieb werde hierbei durch Provisorien aufrechterhalten, somit komme es zu keiner Einschränkung des Verkehrs. "Es wurde weiters mit dem Straßenbau an den Verbreiterungen der A14 und mit den Spezialtiefbauarbeiten an der Gewässerschutzanlage der ASFINAG begonnen", so der Sprecher zum aktuellen Stand der Arbeiten.

Arbeiten an Verbindungsstraßen

Im Landes- und Gemeindestraßenssystem werden zur Zeit Straßenbauarbeiten an der Verbindungsstraße West, Verbindungsstraße Ost, Almteilweg und dem Kreisverkehr Ost vor Brücke nach Bludenz durchgeführt. "Die Arbeiten, insbesondere die Errichtung des Kreisverkehrs Ost, gestalten sich hierbei aufgrund der Verkehrssituation als sehr komplex, konnten jedoch bis jetzt mit möglichst geringen Einschränkungen durchgeführt werden", meint Holzedl in einer schriftlichen Anfragebeantwortung

Die Straßenbauarbeiten werde nun sukzessive um weitere Bauabschnitte, etwa die L82, den Kreisverkehr West, Straßenanschlüsse und Gemeindestraßen, erweitert. "Mit Ende der Bausaison 2020 ist der Abbruch der bestehenden L82-Brücke und Beginn der Neuerrichtung geplant", verrät der Pressesprecher. Der Fußgänger- und Radverkehr soll während der Bauphase über eine Behelfsbrücke nördlich der Bestandsbrücke geführt werden.

Bild: VOL.AT/Mayer

Staus halten sich in Grenzen

Doch wie sieht es in Sachen Staus und Verkehrschaos im Baustellenbereich aus? Die Neuerrichtung der Anschlussstelle sei sehr komplex, so der Pressesprecher: "Bei sämtlichen Planungen wurde darauf geachtet, möglichst alle Anbindungen trotz Bauarbeiten offenzuhalten." Es geht sogar noch weiter: Für die Wintersaisonen erfolgen die Planungen so, dass auf der Hauptstrecke zwei Fahrspuren pro Richtungen zur Verfügung stehen. "Trotz allem können speziell zu Rush-Hour-Zeiten Behinderungen nicht vollends verhindert werden", gibt Alexander Holzedl zu verstehen. "Nach unseren Erfahrungen sind die Staus jedoch in Grenzen und die Baustelle läuft aus Sicht der ASFINAG sehr gut."

Arbeitnehmerwohl im Vordergrund

Auch im heißen Sommer wird auf der Baustelle weiter gearbeitet. "Bei den derzeit hohen Temperaturen ist die Ausführung der Arbeiten natürlich mit erhöhten körperlichen Anstrengungen für das Personal verbunden", so die Stellungnahme des Asfinag-Sprechers. Ab 32,5 °C sehe das Bauarbeiterschlechtwetterentschädigungsgesetz bei Einstellung der Arbeiten eine Lohnrückvergütung vor. Über die Einstellung der Arbeiten entscheide der Arbeitgeber unter Einbeziehung des Betriebsrates.

"In der Bausaison 2020 kam es im Gegensatz zur Bausaison 2019 jedoch noch zu keinen Einstellungen der Arbeiten aufgrund hoher Temperaturen", so Holzedl.

Das Wohl der Arbeitnehmer stehe aber in jedem Fall für alle Beteiligten im Vordergrund. Dasselbe gelte für die Gesundheit und Sicherheit: Auf der Baustelle werden dementsprechend auch entsprechende Vorkehrungen hinsichtlich Gesundheitsschutz rund um Covid-19 umgesetzt.

(Red.)

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