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Auf den Wind gekommen

Feldkirch - Windkraftwerke kennt man eigentlich bisher nur aus windreichen Küstengebieten. Dass sie aber auch auf Vorarlbergs Dächern durchaus sinnvoll sein können, will die Liechtensteiner APL AG beweisen.

Am Freitag wurde nun das erste Windkraftwerk für Privatpersonen in Betrieb genommen.

„Wir sind durch Zufall auf diese Technologie gestoßen”, sagt Hans Klotz, stolzer Besitzer der neuen Anlage. In Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Feldkirch wurden drei Turbinen auf dem Hausdach von Klotz’ Unternehmen Maro installiert. Die 1,80 Meter hohen Windräder – Hersteller ist die Schweizer Firma Enflo Windtec – eignen sich für Einfamilienhäuser, Schrebergärten, Wohnmobile und sogar für Segelyachten.

Alternative Stromquelle

„Sie sollen fleißig Strom erzeugen”, wünscht sich Klotz von seinen Geräten. Die Windräder liefern bis zu 2500 Kilowattstunden jährlich – das entspricht immerhin der Hälfte des durchschnittlichen Haushaltsjahresverbrauchs. „Bei den derzeitigen Energiepreisen wäre es dumm diese Möglichkeit nicht auszuprobieren”, meint Neo-Stromproduzent Klotz.

Das Projekt in Feldkirch-Altenstadt ist nach Angaben der Herstellerfirma das erste seiner Art in Österreich und läuft über zwei Jahre. Der Geräuschpegel eines Windrades (35 Dezibel) entspricht einem Flüsterton – hörbar ist nur ein leises Rauschen.

„Im ökonomischen Sinn lohnt sich die Technologie nicht, da der Verkauf des Ökostroms nicht gewinnbringend ist”, rechnet Adolf Gross vom Energieinstitut Vorarlberg vor. Die Einspeistarife für Strom sind schlichtweg zu niedrig. Aus diesem Grund stehen hinter der Entscheidung für ein Windkraftwerk derzeit mehr ideologische als finanzielle Gründe.

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