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Jetzt auch Vorstoß in Hard für Autofreies Dorfzentrum

Mehr Geschäfte statt Verkehr
Mehr Geschäfte statt Verkehr ©Grüne Hard - Eva Hammerer
Eva Hammerer (Grünes Hard) fordert: "Die Verkehrsberuhigung der Brückenwaage ist längst überfällig. Statt Verkehr wollen wir einen zweiten bewirteten Markttag sowie mehr Platz für die Gastronomie und Geschäfte."
Bregenz soll autofreie Innenstadt bekommen

Der tödliche Unfall einer 75-jährigen Frau letzte Woche lässt in Hard die Diskussion um die Verkehrssituation im Zentrum erneut aufflammen. „Die Verkehrsberuhigung der Brückenwaage ist längst überfällig. Die Harderinnen und Harder haben schon vielfach auf die gefährliche Situation aufmerksam gemacht“, zeigt sich Eva Hammerer, Grüne Gemeinderätin, betroffen über den tragischen Unfall und betont einmal mehr die Grüne Forderung nach einem autofreien Zentrum.

Foto: Grünes Hard

Keine echte Begegnungszone

Man erkenne optisch kaum, dass man sich in einer Begegnungszone befinde, Autos würden viel zu schnell hindurchfahren und mit der Bushaltestelle mittendrin herrsche oft Chaos.

Brückenwaage ist beliebte Ausweichroute

Außerdem diene die Brückenwaage vielfach als Ausweichroute, wenn der Verkehr auf der Betonstraße zum Stehen kommt. „Das Zentrum darf keine Durchfahrtstraße werden“, ist Hammerer sicher, dass ein Fahrverbot auf der Brückenwaage auch den Ausweichverkehr minimieren und so insgesamt zu weniger Verkehr im Dorf führen würde.

Um diesen Bereich geht es

Foto: Grünes Hard

"Autofrei wäre die Brückenwaage – das ist der Bereich zwischen Gasthaus Engel und Löwen. Selbstverständlich begleitet von einem wohldurchdachten Verkehrskonzept. Dazu gehört auch ein E-Ringbus der Gemeinde", ergänzt Eva Hammerer auf VOL.AT-Nachfrage die Grünen-Pläne in Hard.

Der Verkehrsplan der Grünen

Der Ausweichverkehr bleibe so zu einem guten Teil auf der Betonstraße, das Zentrum sei über die Hofsteigstraße vorbei an Bäckerei Mangold und Metzgerei Lutz bis zur Kirche gut erreichbar. Der Bus fahre in diesem Szenario über die Seestraße am Gasthaus Käth´r vorbei zur Raiffeisenbank.

Mehr Geschäfte statt Verkehr

„Durch ein sicheres und attraktives Dorfzentrum fahren keine Autos durch. Statt Verkehr wollen wir einen zweiten bewirteten Markttag, mehr Platz für die Gastronomie und Geschäfte, eine Leseecke der Buchhandlung – so stellen wir uns ein sicheres und attraktives Dorfzentrum für alle vor“, beschreibt die Grüne Spitzenkandidatin für die anstehende Gemeinderatswahl im September ihre Pläne. „Wenn Paris, Amsterdam und London es schaffen, ihre Zentren autofrei zu machen, kriegen wir das in Hard auch hin."

Und was sagt die Bürgermeisterin?

Eva-Maria Mair (ÖVP) meint, konfrontiert von VOL.AT mit den Plänen der Grünen: "Prinzipiell ist die Brückenwaage schon eine verkehrsberuhigte Begegnungszone." Die Harder Bürgermeisterin wollte den Plänen vorerst weder Zu- noch Absage erteilen. Erst müsse sie die angedachten Pläne genauer kennen. Die wichtigste Frage sei: "Wo geht der Verkehr hin? Irgendwo müssen die Autos ja fahren."

(VOL.AT)

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