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Asyl und Lehre: Mitterlehner attackiert die Regierung

Mitterlehner lässt mit Kritik aufhorchen.
Mitterlehner lässt mit Kritik aufhorchen. ©APA/GEORG HOCHMUTH
Ex-Vizekanzler Reinhold Mitterlehner übt in einer Diskussion harte Kritik an der Regierung: Diese würde jungen Menschen die Zukunft nehmen.
Letzte Lehre für Asylwerber
Lehre darf abgeschlossen werden
Kein Zugang zur Lehre für Asylwerber

Christian Kern und Reinhold Mitterlehner waren Mittwoch in der Sendung “Pro und Contra” bei Puls 4 zu Gast. Dabei übten beide deutliche Kritik an der Türkis-Blauen Regierung. Mitterlehner wirkte bei seinem ersten politischen Fernsehauftritt seit seinem Polit-Aus angriffig, wie “derstandard.at” berichtet. Etwa beim Thema Lehre für Asylwerber. Er betonte zwar, nicht gegen die Regierung, “sondern für eine Sache” zu sein. Er betonte aber, dass es aus seiner Sicht ökonomisch sinnvoll sei, “dass diejenigen (Asylwerber, Anm.), die da sind, auch eine entsprechende Ausbildung machen”.

Die Maßnahme der der neuen Regierung, wonach Asylwerber überhaupt keine Lehre beginnen dürften, könne er nicht gutheißen. All jenen, die in Folge einen positiven Asylbescheid erhielten, würde die Zukunft genommen.

FP-Rosenkranz sieht Verantwortung bei Unternehmern

FPÖ-Clubchef Walter Rosenkranz sah die Verantwortung bei jenen Unternehmern, die Asylwerber einstellen, obwohl eine Abschiebung drohe. Er warf Kern und Mitterlehner vor, “zwei abgewählte Politiker” zu sein. Kern darauf: “Der Reinhold wurde nicht abgewählt und wir haben ein paar Stimmen mehr als Sie, Herr Rosenkranz.”

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