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Weinberg-Causa: Heftige Kritik von Katzenmayer

Weinberg-Causa: Katzenmayer spricht von „Leiterschen Trickserei“.
Weinberg-Causa: Katzenmayer spricht von „Leiterschen Trickserei“. ©VN / VOL.AT
Bludenz Bürgermeister "Mandi" Katzenmayer spricht nach einem Vorstoß von Mario Leiter, dem zuständigen Stadtrat für Raumplanung, von Trickserei.
Vorarlberg: Umwidmungsvorwürfe - Das sagt Simon Tschann
Vorwürfe gegen Simon Tschann

Simon Tschann, der Mandi Katzenmayer als Bürgermeister in Bludenz nachfolgen soll, sah sich am Montag mit schweren Vorwürfen konfrontiert. Die NEOS warfen dem ÖVP-Politiker vor, einen Weinberg ohne entsprechende Widmung für landwirtschaftliche Nutzung zu bebauen. Nachdem sich Simon Tschann am Montagabend exklusiv gegenüber VOL.AT zu den Anschuldigungen geäußert hatte, meldeten sich nur Vizebürgermeister Mario Leiter und Bürgermeister Mandi Katzenmayer zu Wort.

Leiters Vorschlag

Mario Leiter (zuständiger Stadtrat für Raumplanung) schlug vor, "mit gemeinsamen Gesprächen" oder der „Aussetzung des Verfahrens“ und einer nachträglichen Widmung durch die Stadtvertretung das Problem zu lösen. Darauf reagierte nun Bürgermeister Mandi Katzenmayer sehr direkt: "Das kann doch nicht sein. Das Amt hat nach den Vorgaben der Gesetze zu agieren. Ich kann ja auch nicht mit 100 km/h an den Schulen vorbeifahren und dann vor der Bestrafung das Ansuchen stellen, dass die Geschwindigkeitsbeschränkung rückwirkend angepasst wird.“ Katzenmayer sprach gar von "Leiterschen Trickserei".

"Das geht so nicht"

Weiter heißt es, Leiter habe als Bürgermeister und Baubehörde erster Instanz nach den geltenden Gesetzen zu agieren: "Gerade für Leiter war das in der Vergangenheit so wichtig. Nun, nachdem die Öffentlichkeit wenig Verständnis hat für diese Rückbaumaßnahmen, will Leiter offensichtlich die Gesetze außer Acht lassen und hier im Nachhinein einen gesetzeskonformen Zustand herstellen. Das geht so nicht", betont Katzenmayer.

Heftige Kritik an Mario Leiter

Für Katzenmayer käme Leiters Vorschlag gar als Anstiftung zu einem Amtsmissbrauch gleich. "Die Bediensteten dieses Hauses sind in der Sache sehr korrekt und auch im Sinne dieses Weinbergprojektes sehr konstruktiv mit den Projektbetreibern in Kommunikation getreten, aber leider war aufgrund der bestehenden Gesetzeslage der Fehler von Tschann und den anderen Weinbergpaten nicht zu korrigieren. Wir hatten deshalb zu handeln. Das sollte auch ein Beamter mit 35 Dienstjahren Erfahrung und ein den Gesetzen verpflichteter Vizebürgermeister, wie es eben Mario Leiter ist, wissen.“

(Red.)

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