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Auch in Hohenems schon alle Intensivbetten belegt

Intensivkapazitäten in Hohenems erschöpft
Intensivkapazitäten in Hohenems erschöpft ©VOL.AT/Paulitsch
Die Situation in Vorarlbergs Krankenhäuser im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie spitzt sich weiter zu. In Hohenems und Dornbirn sind bereits alle Intensivbetten belegt.

Im Krankenhaus Dornbirn waren schon am vergangenen Wochenende keine Intensivbetten mehr frei. Nun sind auch im Landeskrankenhaus Hohenems alle sechs Intensivbetten mit Covid-19-Patienten belegt, bestätigt das Land Vorarlberg gegenüber VOL.AT.

Freie Kapazitäten gibt es derzeit noch in den Landeskrankenhäusern Bregenz, Feldkirch und Bludenz.

Die Zahl der Intensivbetten könnte im Bedarfsfall von derzeit 51 auf rund 100 erhöht werden, heißt es vom Land. Derzeit müssen in Vorarlberg 27 Corona-Patienten intensivmedizinisch behandelt werden.

Warnung vor "italienischen Zuständen"

Peter Cerkl, Leiter der Lungenheilkunde im Landeskrankenhaus Hohenems, warnt gegenüber dem ORF Vorarlberg vor "italienischen Zuständen" in Vorarlberg, sollten die Infektionszahlen nicht bald rückläufig werden.

Auslastung steigt österreichweit

421 Covid-19-Patienten mussten am Freitag in Österreich auf Intensivstationen behandelt werden. Für 18. November werden 750 Personen prognostiziert, sagte Herwig Ostermann, Geschäftsführer der Gesundheit Österreich GmbH. Damit stoße das Gesundheitssystem an seine Grenzen. Insgesamt in Spitalsbehandlung sollen laut der Prognose dann 3.500 Patienten sein - am Freitag waren es bereits 2.504. Ostermann betonte, dass die Prognosen aber darauf basieren, dass die Maßnahmen befolgt werden und eine dämpfende Wirkung haben.

Die Zahlen für die Risikoeinstufung der Kommission zeigen die zum Teil extremen regionalen Unterschiede bei der Entwicklung der Intensivpatienten: So lag die Auslastung in Vorarlberg in der Vorwoche bereits bei rund 22 Prozent - also über dem aktuellen Durchschnitt in ganz Österreich. Tirol und Oberösterreich sind die zwei weiteren Bundesländer, bei denen die Zahl der belegten Intensivbetten über dem bundesweiten Schnitt von 19 Prozent liegt: 20,2 bzw. 25,1 war hier die Auslastung am Stichtag dieser Woche nach 9,3 bzw. 13,6 in der Woche davor.

3.293 aktive Fälle in Vorarlberg

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen stieg am Samstagnachmittag (im Vergleich zu Freitagnachmittag) um 319 Fälle an. Bei gleichzeitig 191 Genesungen steigt die Zahl der aktiv Infizierten um 128 Personen und liegt mit 3.293 Fällen weit über der Marke von 3.000.

In den Vorarlberger Krankenhäusern müssen derzeit 140 Covid-19-Erkrankte betreut werden. Nachdem am Donnerstag und Freitag jeweils vier Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus beklagt werden mussten, wurden am Samstag keine Todesfälle verzeichnet.

Von den 140 Hospitalisieren lagen am Samstagnachmittag 27 auf der Intensivstation.

Situation in den Gemeinden

In weiterhin acht Vorarlberger Kommunen - Dornbirn, Lustenau, Bregenz, Feldkirch sowie Hohenems, Hard, Bludenz und Lauterach - gab es jeweils (weit) über 100 aktive Fälle. In Frastanz, Götzis und Wolfurt wurde die 80er-Marke übertroffen. Mehr als 50 Infizierte wurden außerdem aus Rankweil, Höchst, Koblach und Altach gemeldet. Damit verteilten sich rund zwei Drittel aller in Vorarlberg aktiven Coronavirus-Infektionen auf diese 15 Kommunen. Lediglich neun der 96 Vorarlberger Gemeinden waren frei vom Coronavirus.

Höchste 7-Tages-Inzidenz

Dem Corona-Dashboard der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) zufolge wies Vorarlberg bei der Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner auch am Samstag den schlechtesten Wert aller österreichischen Bundesländer auf. Mit 687 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen lag Vorarlberg vor Oberösterreich (661) und Tirol (568).

Der Österreich-Durchschnitt belief sich auf 447.

Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt laut AGES-Daten derzeit in allen Vorarlberger Bezirken bei über 550. Der Bezirk Dornbirn weist mit 902 den aktuell sechsthöchsten Wert aller österreichischen Bezirke auf.

Situation in Österreich

Am Samstag hat es in Österreich erneut einen Höchstwert bei Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gegeben. In den vergangenen 24 Stunden wurden 8.241 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit stieg die Zahl der neu registrierten Infektionen pro Tag zum ersten Mal über 8.000. Erstmals seit Beginn der Pandemie wurden mehr als 3.000 Covid-19-Patienten im Spital behandelt. Davon benötigten 432 Menschen intensivmedizinische Versorgung. Die Zahl der Toten stieg am Samstag um 37 auf 1.377 an.

(APA)

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