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1,5 Millionen für Schumacher: Zumtobel einigt sich auf Vergleich

Zumtobel Group einigt sich mit früherem CEO Ulrich Schumacher auf Vergleich
Zumtobel Group einigt sich mit früherem CEO Ulrich Schumacher auf Vergleich ©VOL.AT
Dornbirn - Der börsennotierte Vorarlberger Leuchtenhersteller Zumtobel hat sich im Rechtsstreit mit seinem früheren CEO Ulrich Schumacher auf einen Vergleich geeinigt.
Schumacher will 4,3 Millionen Euro
Schumacher klagt Zumtobel

Die Zumtobel-Gruppe bezahle an Schumacher 1,5 Mio. Euro brutto und damit rund ein Drittel der von Schumacher geforderten 4,4 Mio. Euro, teilte Zumtobel am Mittwoch mit. Am Freitag entscheidet der Aufsichtsrat über die Annahme des Vergleichs.

Der überwiegende Teil der 1,5 Mio. Euro entfalle auf Entgeltansprüche aus vergangenen Geschäftsjahren, hieß es bei Zumtobel. Der Betrag sei bereits rückgestellt.

Sah Entlassung als ungerechtfertigt an

Zumtobel und Schumacher hatten sich per sofort am 1. Februar vergangenen Jahres getrennt, obwohl sein Vertrag bis 2020 gelaufen wäre. In seiner Klage sah Schumacher seine Entlassung als ungerechtfertigt an. Seine Forderung stütze er auf die in seinem CEO-Vertrag festgeschriebenen Gehälter und Boni. Außerdem wollte er für das Risiko entschädigt werden, keinen gleichwertigen Manager-Job mehr zu bekommen.

Zumtobel hingegen machte vor Gericht vier Gründe für Schumachers Ablöse geltend, darunter die Zerrüttung des Verhältnisses mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Jürg Zumtobel oder auch rund 20 ohne Genehmigung des Aufsichtsrats abgeschlossene Geschäftsverträge.

(APA)

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