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10 Jahre Testamentsaffäre

Rund um den Prozess zur Dornbirner Testamentsaffäre herrschte großes Medieninteresse.
Rund um den Prozess zur Dornbirner Testamentsaffäre herrschte großes Medieninteresse. ©VOL.AT/Sascha Schmidt
Am Mittwoch, den 20.11.2009, um 10.49 Uhr berichtete VOL.AT erstmals über Ermittlungen gegen Bedienstete des Bezirksgerichts Dornbirn. Ermittlungen, die sich zur Dornbirner Testamentsaffäre ausweiten sollten.
OLG Innsbruck zieht Schlussstrich
Chronologie der Testamentsaffäre
Testamentsaffäre: Der 1. Bericht
Supergau: Richterin involviert

Im November 2019 begannen die Ermittlungen gegen zwei Bedienstete des Dornbirner Bezirksgerichts und eine dritte Person, die sich rasch auf weitere Mitarbeiter und auch Anwälte ausweiteten. Anfang Februar 2011 dann der Supergau im Fall, der bereits als Testamentsaffäre bekannt ist: Eine Richterin soll in die Testamentsfälschungen verstrickt sein.

Das Dornbirner Bezirksgericht im Februar 2010. ©VOL.AT/Philipp Steurer

Eine Richterin verstrickt

Kornelia R., zu jenem Zeitpunkt Vizepräsidentin des Landesgerichts Feldkirch, wird von einem inhaftierten Gerichtsmitarbeiter schwer belastet. Angehörige der Richterin sollen von Testamentsfälschungen profitiert haben. R. spricht von einer "Verleumdungskampagne". Ende Februar 2011 wird sie vom Dienst suspendiert.

Zwei der Anwälte beim Prozess am OLG Salzburg. ©VOL.AT

Hauptverdächtige sind der ehemalige Gerichtsmitarbeiter Jürgen H., Peter H. der als Strohmann fungierte, beide sind geständig, sowie Clemens M., Kurt T. und Walter M. Insgesamt werden zehn Personen angeklagt und rechtskräftig verurteilt, darunter auch die ehemalige Richterin. Sie sollen von 2001 bis 2008 in 18 Verlassenschaftsverfahren Testamente und Verträge manipuliert haben - Eine Chronologie der Testamentsaffäre.

Alle verurteilt - Alles verbüßt

In diesem Gerichtssaal am Landesgericht Salzburg wurde die Testamentsaffäre verhandelt. ©VOL.AT/Philipp Steurer

Die letzten Urteile fallen im Jahr 2015. Die höchste Strafe wurde gegen Jürgen H. ausgesprochen, er musste sechs Jahre ins Gefängnis. Kornelia R. musste nicht ins Gefängnis. Ihr Urteil lautete auf sieben Monate Hausarrest mit Fußfessel sowie Verlust ihres Amtes samt Pensionsansprüchen.

Zehn Jahre nach den ersten Berichten haben alle in der Testamentsaffäre Verurteilten ihre Strafen vollständig verbüßt.

(Red.)

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