Ex-Rudertrainer Martin Keßler kündigt nach Schwarzgeld-Vorwürfen

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Vorwürfe wegen Schwarzgeld: Martin Keßler verlässt Sportservice GmbH. Vorwürfe wegen Schwarzgeld: Martin Keßler verlässt Sportservice GmbH. - © VOL.AT/Philipp Steurer
Der ehemalige Ruder-Nationaltrainer Martin Keßler ist am Donnerstag als Leiter des Vorarlberger Olympiamodells zurückgetreten. Laut der Landespressestelle habe Keßler nach Gesprächen mit den verantwortlichen Landesvertretern von sich aus gekündigt.

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Keßler werden Schwarzgeldzahlungen und nicht ordnungsgemäße Verbuchung von Einnahmen vorgeworfen. Er war deshalb vor kurzem suspendiert worden und hatte im Landessportzentrum Dornbirn Hausverbot erhalten.

Ruhe ins Unternehmen bringen

Da ihm die weitere positive Entwicklung des Vorarlberger Olympiamodells sehr am Herzen liege, "bringe ich durch meinen Rücktritt Ruhe in das Unternehmen", wurde Keßler in einer Aussendung zitiert. Sport-Landesrat Siegi Stemer (V) hofft, durch diesen Schritt und weitere Maßnahmen "in dieser schwierigen Situation größeren Schaden vom heimischen Sport und den dafür engagierten Menschen abzuwenden."

Schwarzgeld-Vorwürfe werden geprüft

Die Prüfung der Vorwürfe durch unabhängige Experten gehe selbstverständlich weiter, "um alle Vorwürfe restlos aufzuarbeiten und damit die Grundlage für einen Neustart zu schaffen", so Stemer. Keßler war bereits vor zwei Jahren in die Schlagzeilen geraten, als er Kontakte zur Plasmapheresestation Humanplasma bestätigte. Dopingvorwürfe dementierte der 50-Jährige aber stets entschieden. Landeshauptmann Herbert Sausgruber (V) verhinderte damals die Bestellung Keßlers zum Leiter des Sportservice am Olympia-Stützpunkt Dornbirn.

(APA)

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