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MS Österreich: Liebe zum Detail sorgt für mehr Kosten als geplant

©VOL.AT/Madlener
Im August 2016 fiel mit der Auswasserung der MS Österreich der Startschuss für die Sanierungsarbeiten des Schiffes. Zehn Monate später sind bereits zahlreiche Arbeiten erledigt und der Termin für die Einwasserung steht. 
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Über den Winter wurde der gesamte Schiffsrumpf überarbeitet. Dafür wurden tausende von Messpunkten gesetzt, um die verbleibende Dicke der Rumpfschale zu messen. Rund 80 Quadratmeter neue Schiffsschale wurden eingebaut. Jetzt entspricht der Schiffrumpf einem neuwertigem Zustand. In den vergangen Wochen wurde das Schiffsdeck neu aufgesetzt. “Das ist eine sehr umfangreiche Arbeit”, erklärt der Obmann des Vereins zur Rettung der Österreich,  Jürgen Zimmermann.

Sondertransport von Linz nach Vorarlberg

In der Werft in Linz werden jetzt die Aufbauten gezeichnet. So kann in wenigen Wochen mit dem Bau der Hauptdecksaufbauten begonnen werden. Diese fünf großen Elemente haben eine Breite von über fünf Meter. Schlussendlich werden die Elemente mit einem Sondertransport von der Werft in Linz nach Fußach gebracht. Sind die Aufbauten montiert, können die Deckböden angebracht werden.

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VOL.AT/Madlener ©VOL.AT/Madlener

Im Oktober wird eingewassert

“Allein die Frage der Decksböden ist ein sehr aufwendige Sache. Denn wir wollen am Hauptdeck einen Holzboden haben. Dennoch muss das Ganze auch mit der damaligen Ausstattung des Schiffes zusammenstimmen”, erklärt Zimmermann. Jetzt muss das Schiff noch wetter- beziehungsweise regenfest gemacht werden. Dann wäre es soweit, dass die MS ÖSterreich im Oktober wieder eingewassert werden kann.

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Liebe zum Detail erhöht Kosten

Eigentlich sollte das Schiff “nur” wieder seefest gemacht werden. Dafür wurden Gesamt Kosten von bis zu vier Millionen Euro angesetzt. Schon bei der Ausräumung wurde festgestellt, dass Einzelteile viel mehr verrostet und desolat war, als am Anfang angenommen.Die Mehrarbeit bedeutet natürlich auch höhere Kosten.  Der Hauptgrund für die höheren Kosten ist allerdings, dass sich der Verein dazu entschieden hat, das Schiff im Original Art-Déco-Stil wieder herzustellen. Somit muss der Verein nun die stolze Summe von sieben Millionen Euro stemmen und sucht dementsprechend auch weiterhin nach Unterstützern.

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