Messerattacke in Lustenau: 29-Jähriger in Justizanstalt eingeliefert

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Der Beschuldigte ließ sich nach der Messerattacke widerstandslos festnehmen. Der Beschuldigte ließ sich nach der Messerattacke widerstandslos festnehmen. - © VOL.AT/ Klaus Hartinger; Dietmar Mathis
Lustenau - Nachdem ein psychisch kranker Mann am Freitagabend in Lustenau mit einem Küchenmesser auf seine Eltern losgegangen ist und seinem Vater dabei schwerste Verletzungen zugefügt hat, wurde der 29-Jährige am Sonntag in die Justizanstalt Feldkirch eingeliefert.

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Die Befragung des Tatverdächtigen wurde bereits am Samstag abgeschlossen, anschließend wurde über ihn U-Haft verhängt worden. Am Sonntag schließlich seien die Ermittlungen vorerst soweit abgeschlossen worden, dass der 29-Jährige am Nachmittag in die Justizanstalt Feldkirch eingeliefert werden konnte, so das Vorarlberger Landeskriminalamt (LKA) auf Nachfrage.

Befragung der Mutter vermutlich am Montag

Am Montag soll die Mutter des 29-Jährigen befragt werden. Der Vater, der nach der Messerattacke notoperiert werden musste, wird einvernommen, sobald dessen Gesundheitszustand es zulasse, so Hardy Tschofen, Leiter des Landeskriminalamtes, am Sonntag.

Der psychisch kranke, mutmaßliche Täter hatte am Freitagabend mehrere Male auf seinen 48-jährigen Vater und seine 47 Jahre alte Mutter eingestochen, der Vater erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Nach einer Notoperation ist dieser mittlerweile außer Lebensgefahr.

Fünfjähriger Bruder in Obhut von Verwandten

Wie am Sonntag bekannt wurde, hatte sich auch der fünfjährige Bruder des Beschuldigten während der Tat in der Wohnung aufgehalten. Vom Geschehen habe er jedoch nichts mitbekommen. Bis sich der Gesundheitszustand seiner Eltern bessert, ist der kleine Junge bei Verwandten untergekommen.

29-Jähriger ließ sich widerstandslos festnehmen

Hardy Tschofen erklärte am Samstag gegenüber der APA, man gehe von einem "versuchten Tötungsdelikt" aus. Die Tat dürfte im Zusammenhang mit der psychischen Störung des Mannes stehen.

Der 29-Jährige war am Freitag gegen 23.00 Uhr in das Schlafzimmer der Eltern eingedrungen und versetzte beiden mehrere Messerstiche. Die Mutter war trotz ihrer Verletzungen noch in der Lage, per Notruf die Polizei zu verständigen. "Der Mann ist nicht geflüchtet. Als die Polizei eintraf, hielt er sich noch in der Wohnung der stark blutenden Eltern auf", sagte Tschofen der APA. Er ließ sich ohne Widerstand festnehmen. (VOL.AT)

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