Lustenau: Mann stach mit Küchenmesser mehrmals auf seine Eltern ein

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Landeskriminalamt: “Der Mann ist nicht geflüchtet. Als die Polizei eintraf, hielt er sich noch in der Wohnung der stark blutenden Eltern auf”. Landeskriminalamt: “Der Mann ist nicht geflüchtet. Als die Polizei eintraf, hielt er sich noch in der Wohnung der stark blutenden Eltern auf”. - © Dietmar Mathis
Lustenau - Ein psychisch kranker Mann ist am Freitagabend in Lustenau mit einem Küchenmesser auf seine Eltern losgegangen.

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Der 29-Jährige stach mehrere Male auf seinen 48-jährigen Vater und seine 47 Jahre alte Mutter ein, der Vater erlitt dabei schwerste Verletzungen. Nach einer Notoperation ist er aber mittlerweile außer Lebensgefahr.

Hardy Tschofen vom Landeskriminalamt für Vorarlberg erklärte gegenüber der APA, man gehe von einem "versuchten Tötungsdelikt" aus. Die Tat dürfte im Zusammenhang mit der psychischen Störung des Mannes stehen.

Kein Fluchtversuch

Der 29-Jährige drang laut Tschofen gegen 23.00 Uhr in das Schlafzimmer der Eltern ein und versetzte beiden mehrere Messerstiche. Die verletzte Mutter war anschließend noch in der Lage, per Notruf die Polizei zu verständigen. "Der Mann ist nicht geflüchtet. Als die Polizei eintraf, hielt er sich noch in der Wohnung der stark blutenden Eltern auf", sagte Tschofen. Er ließ sich ohne Widerstand festnehmen.

Täter in psychiatrischer Behandlung

Nach Angaben von Tschofen befindet sich der 29-Jährige seit mehreren Jahren in psychiatrischer Behandlung. Nähere Details zur geistigen Erkrankung des Mannes machte er nicht. Ob der 29-Jährige zur Tatzeit zurechnungsfähig war, werde anhand eines entsprechenden Gutachtens zu klären sein, so der Ermittler.

29-Jähriger in U-Haft

In einer stundenlangen Einvernahme gab der 29-Jährige am Samstagnachmittag an, sich an die Tat erinnern zu können. Weitere Inhalte aus der Befragung wollte Tschofen aber nicht bekanntgeben. Über den Mann wurde Untersuchungshaft verhängt. (APA)

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