Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Zwölfton-Oper "Karl V." von Ernst Krenek in Bregenz

Einen Tag nach der Eröffnung der 63. Bregenzer Festspiele mit der Wiederaufnahme von Puccinis "Tosca" auf der Seebühne gab es am Donnerstagabend im Festspielhaus ein weiteres künstlerisches Glanzlicht.

Mit einer exemplarischen Interpretation der selten gespielten Zwölfton-Oper “Karl V.” von Ernst Krenek (1900-1991) begannen die Festspiele ihren Krenek-Schwerpunkt und setzten zugleich die Raritätenpflege fort. Nach drei Stunden intensiver Bühnen- und Musikdramatik mit nicht gerader leichter Kost feierte das Premierenpublikum – darunter Krenek-Witwe Gladys – alle Mitwirkenden insbesondere den Bariton Dietrich Henschel als grandiosen “Karl V.”.

Lothar Koenigs am Pult der Wiener Symphoniker leitete den spannungsreichen Abend und setzte die auch nach 75 Jahren nach wie vor kühlen und modern anmutende Partitur souverän um. Die Regie von Uwe Eric Laufenberg machte aus der 1933 komponierten, aber erst 1938 uraufgeführten ersten abendfüllenden Zwölfton-Oper der Musikgeschichte ein historisches Seminar über das 16. Jahrhundert, über das Europa der Gegenwart und ebenso über die Entstehungszeit des Werkes mit dem Aufkommen national-faschistischer Zeitströmungen. Darin integriert ist die geradezu psychotherapeutische Lebensbeichte eines gescheiterten Kaisers.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Bregenz
  • Zwölfton-Oper "Karl V." von Ernst Krenek in Bregenz
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen