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Zwischenwasser erhält Baukultur-Hauptpreis zugesprochen

"Architektur ist keine Geschmackssache", so die Ansicht der Vertreter aus Zwischenwasser.
"Architektur ist keine Geschmackssache", so die Ansicht der Vertreter aus Zwischenwasser. ©Albert Summer

Zwischenwasser. Die Gemeinde Zwischenwasser hat im Bereich des öffentlichen Bauens eine besonders hohe Bürgerbeteiligung aufzuweisen. Der Fachbeirat für Architektur spielt in der Baukultur der Gemeinde eine wichtige Rolle. Grund genug für die Gemeindeverantwortlichen, sich unter die Einreicher um den Baukultur-Gemeindepreis 2009 einzureihen.

Hauptpreisträger

Unter den österreichweit insgesamt 25 Einreichungen war Zwischenwasser neben Schwarzenberg und Langenegg eine der drei Bewerbergemeinden aus dem Ländle. Die Abordnung aus Zwischenwasser konnte kürzlich die Auszeichnung im Rahmen des Symposiums „Baukultur machen Menschen wie du und ich!“ entgegennehmen.Die „Siegermannschaft“, der Bürgermeister Josef Mathis, GV Leopold Drexler, Bäuerin und GR Hermelinde Rietzler, Unternehmer und GV Johannes Welte und Architekt Stefan Marte angehörten, stellte sich auch der Diskussion unter dem Motto „Architektur ist keine Geschmackssache“. Auch zehn studierende „Zwischenwässler“ sowie ein Musiktrio der Gemeinde waren mit nach Wien gekommen.

Akteure im Zentrum des Geschehens

Nicht nur die Gebäude, sondern die Akteure, die bei der Realisierung der Projekte mitwirkten, standen im Zentrum der Beurteilung bei der Zuerkennung des „Landluft-Baukulturpreises“. Die in der Baukultur gebündelte Kompetenz soll sich durch höhere Lebenszyklen und regionale Wertschöpfung rechnen. Baukultur stärkt die Kommunikation in der Gemeinde, erhöht die Identifikation mit dem eigenen Lebensort, schafft Werte und verbessert die Lebensqualität.

Einzigartig in Österreich

In Zwischenwasser sind im Lauf der letzten 20 Jahre kontinuierlich sämtliche Bereiche des Bauens von kulturellen Ansprüchen durchdrungen worden. Als Beispiele seien die Solarschule Dafins, die Revitalisierung der Alten Sennerei, das Mitdafinerhus, das Musikhaus Batschuns, die Leichenkapelle Batschuns und der Frödischsaal genannt. Die Konsequenz, mit der ein während dieser langen Periode amtierender Bürgermeister diese Entwicklung unterstützt hat, dürfte in Österreich wohl einzigartig sein. Der Preis versteht sich als Analyse, unter welchen Bedingungen Baukultur entstehen kann und soll zugleich exemplarisch vorführen, welche Strategien der Umsetzung erfolgreich sein können.
Mehr Information gibt es unter www.landluft.at

 

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