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Zwischen Corona, Neuwahlen und Sparmaßnahmen

Bürgermeister Kilian Tschabrun
Bürgermeister Kilian Tschabrun ©Christof Egle
 Die aktuelle Krise betrifft kleine Gemeinden wie Zwischenwasser besonders hart

 

Zwischenwasser. Nicht nur das Budget für 2020 war längst in Form gegossen, auch die Ausschreibungen für die geplanten Investitionen für das laufende Kalenderjahr waren größtenteils bereits ebenso erledigt, wie die Vorbereitungen für die Bürgermeister – und Gemeindevertretungswahlen am 15.März. Dann aber machte die Coronavirus Pandemie dem dann einen ordentlichen Strich durch die Rechnung. Für Bürgermeister Kilian Tschabrun und den Rest der Gemeindeverwaltung galt es den Schalter von einem zum anderen Tag in den Krisenmodus umzulegen. Hierbei hielt man sich strikt an die Empfehlungen des Gemeindeverbandes bzw. von Land Vorarlberg und dem Bund. Vor allem für die Bürger ein ungewohntes Bild, das Gemeindeamt als zentrale Anlaufstelle blieb über längere Zeit geschlossen und war nur noch per Mail oder Telefon zu erreichen. Rasch wurde auch ein Hilfs- und Bringdienst für älterer Mitbürger eingerichtet. Koordiniert über das Gemeindeamt wurde dieser von der Batschunser Pensionistin Lydia Mathis mit Hilfe von zahlreichen Ehrenamtlichen organisiert und abgewickelt. Auch aufgrund der Situation, dass der Pflegebereich an das Vordlerlandhus ausgelagert ist, kam man in Sachen Gesundheit recht glimpflich davon. Bisher zählte man insgesamt fünf Erkrankungen, wobei aber alle Patienten als inzwischen genesen gelten. Schwieriger gestalten sich die mittel – und langfristigen Planungen in der Gemeinde: „Zwischenwasser hat keine sonderlich hohen Kommunalsteuereinnahmen, daher sind wir bei größeren Projekten stets auf Förderungen angewiesen“, erklärt Bürgermeister Kilian Tschabrun der darauf verweist, dass man durchaus nochmal über die Bücher gegangen ist und einige Projekte neu terminisiert hat, den Großteil der bereits begonnen Planungen aber umsetzen wird. Für Tschabrun ist – unabhängig von der Coronakrise – der weitere Ausbau der Kleinkinderbetreuung ein absolutes Zukunftsthema. Bisher gibt es nur eine Betreuungsgruppe, ab Herbst soll ein zweite zumindest provisorisch starten, im Endausbau sollen es dann sogar drei Gruppen sein: „Die Nachfrage ist bereits deutlich gestiegen und wir erwarten uns in der Zukunft eine ähnliche Entwicklung“, analysiert Tschabrun die Lage. Nicht nur deswegen hofft er auf einen baldigen fixen Wahltermin. Nach der Konstituierung einer neuen Gemeindevertretung soll dann sofort eine Arbeitsgruppe ein Gesamtkonzept in Sachen Kinderbetreuung in allen Ortsteilen erstellen. Tschabrun sieht darin eine ganz entscheidende Weichenstellung für die Zukunft von Zwischenwasser. CEG

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