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Zweites TV-Duell zwischen Bush und Kerry

In Missouri hat das zweite Fernsehduell zwischen Bush und Kerry statt gefunden. Entgegen der Intention, die zweite Debatte vorwiegend um Wirtschaftsfragen kreisen zu lassen, stand die Konfronation im Zeichen des Irak-Kriegs.

Bush verfolgte weiter seine Argumentationslinie, Kerry habe in der Irak-Frage seine Meinung wiederholt geändert und unter seiner, Bushs, Regierung seien die USA durch die Entmachtung Saddam Husseins und der Taliban sicherer geworden. Kerry konterte, Bush versuche das den Menschen weiszumachen, weil er das Land in einen Krieg geführt habe, ohne den Frieden zu planen und ohne alle europäischen Alliierten der USA einzubinden. Zudem hätten die jüngsten Erkenntnisse gezeigt, dass Saddam keine Massenvernichtungswaffen besessen habe und die UNO-Sanktionen somit ein erfolgreiches Mittel gewesen wären.

Bush hat bei der Debatte auch eine mögliche Wiederherstellung der Allgemeinen Wehrpflicht ausgeschlossen. Stattdessen würden US-Truppen von anderen Gebieten, wie Europa, abgezogen werden und umstrukturiert werden. Die befürchtete Einberufung von jungen Männern zum US-Militär wird seit Wochen in den USA diskutiert, weil immer wieder Berichte über die Belastung der Truppeneinheiten durch den Irak-Krieg und die geringe Personaldecke der Truppen auftauchen.

Nach dem Thema Irak ging es um die Gesundheitspolitik. Auch die Wirtschaftsolitik sollte eine zentrale Rolle in der Debatte einnehmen. Kerry hielt Bush vor, er sei der erste Präsident seit 71 Jahren, in dessen Amtszeit es einen Nettoverlust an Arbeitsplätzen gegeben habe.

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