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Zweidrittelmehrheit lehnte Volksabstimmung ab

Die Spannrahmenhalle als neuer Gemeindesaalstandort stand gestern erneut zur Diskussion.
Die Spannrahmenhalle als neuer Gemeindesaalstandort stand gestern erneut zur Diskussion. ©Andrea Fritz-Pinggera

Die Gemeindevertretung lehnte am Donnerstagabend den von der FPÖ eingebrachten Antrag zur Abhaltung einer Volksabstimmung zum Gemeindesaalstandort mit 22 : 11 Stimmen ab.

ÖVP, SPÖ und ein Vertreter der grünen Fraktion stimmten dagegen, FPÖ, Harder Liste und Grüne votierten für das Instrumentarium der direkten Demokratie. Der FP-Antrag lautete: „Soll der Harder Gemeindesaal statt im ehemaligen Wolff-Areal „In der Wirke“ auf einem gemeindeeigenen Grundstück nahe am See errichtet werden?“
Johannes Reumiller: „Die Tourismusgemeinde Hard soll durch einen seenahen Standort profitieren, die Harder Bevölkerung bei dieser weitreichen Saalfrage mitreden!“ Andreas Lunardon (ÖVP) bat die FPÖ mit Hinweis auf die Volksabstimmung zur „Welle“ in Bregenz um die Rücknahme des Antrages und befürchtet langjährige Verzögerungen. Der Saal sei für die Bevölkerung, nicht in erster Linie für die Touristen, der Standort „In der Wirke“ intensiv geprüft worden, die Reaktion der FPÖ reichlich spät: Der Grundsatzbeschluss für den 1.750 qm großen Gemeindesaal für 530 Personen im ehemaligen Wolff-Areal fiel im Dezember, die Planung ist seit 2009 im Gange.

Reaktionen nach der Sitzung
FP-Gemeinderat Markus Gritschacher und seine Fraktion entscheiden in den nächsten Tagen, ob sie nun Unterschriften für die Abhaltung einer Volksabstimmung sammeln. Harald Köhlmeier freut sich, dass Teile der Opposition gegen den seiner Meinung nach „aus parteitaktischen Hintergründen eingebrachten Antrag“ stimmten. „Eine Zweidrittelmehrheit spricht Bände. Es eben reicht nicht, dass man sich zwei Jahre lang aus dem Prozess ausklinkt und wenn die Entscheidung gefallen ist, auf diese Art und Weise gegen ein Zukunftsprojekt vorzugehen versucht“ erklärt der Bürgermeister.

Abbrucharbeiten im Gange
Unbeachtet der politischen Diskussionen sind die Abbrucharbeiten im ehemaligen Wolff-Areal bereits im Gange und dauern ca. 2 Monate. Die Sheddachhalle und die als Gemeindesaalstandort vorgesehene Spannrahmenhalle werden revitalisiert. Der Rest des Bestandsgebäudekomplexes weicht der Baggerschaufel. Geplant ist, dass die Gemeinde den Saal ohne Bauherrenrisiko schlüsselfertig zum Fixpreis von 6,5 Millionen Euro von i + R Schertler Alge ankauft.

Wohnbaupläne eingereicht
Die Pläne für den Wohnbau von i+R Schertler Alge und der Alpenländischen Heimstätte sind eingereicht. Baubeginn für die beiden Wohnbauprojekte sind im Februar/März. Mag. Remo Schneider (SeneCura) lobte das Projekt „Wirke“ als Wohnkonzept der Zukunft: Erstmals wird neben Pflegebetten und betreutem Wohnen auch betreubares Wohnen angeboten. Das heißt, dass auch in den Eigentums- und Mietwohnungen eine Betreuung durch die SeneCura im jeweils gewünschten Ausmaß erfolgen kann. Somit ist bei Pflegebedürftigkeit kein Umziehen in eine neue Wohnung notwendig.

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