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Zwei "Oscars" für diesen "Oscar"

Das heftig bejubelte "Oscar"-Ensemble am Premierenabend im Vereinshaussaal.
Das heftig bejubelte "Oscar"-Ensemble am Premierenabend im Vereinshaussaal. ©Edgar Schmidt

Der Spielkreis Götzis präsentierte die Premiere eines turbulenten Lustspiels von Claude Marnier.

Götzis. Einen “Oscar” für die beste Schauspielleistung an Gerhard Zuggal, einen zweiten für die witzig-flotte Regie an Hansjörg Ellensohn hätte das begeisterte Premierenpublikum am liebsten an die beiden schon legendären Spielkreis-Mannen verliehen. Denn Zuggals schier grandiose Bühnenpräsenz ebenso wie der leichtfüßige Lustspielesprit, den Hansjörg Ellensohn auf die Bretter der Vereinshaus-Bühne gezaubert hatte, wurden wohl zu Glanzpunkten des traditionsreichen Spielkreises Götzis in seiner jüngsten Produktion, dem Lustspiel “Oscar” des französischen Autors Claude Marnier, das er im Untertitel “Ein Missverständnis” nennt.

“Ein Missverständnis”

Missverständnisse, Verwechslungen etc. sind das tägliche Brot der Lustspieldichter. Und Marnier schöpft in seinem “Oscar” wahrlich aus dem Vollen. Der ältere Seifenfabrikant Pierre Barnier muss einen schrecklichen Tag erleben: Sein frecher Buchhalter konfrontiert ihn mit der Forderung um Lohnerhöhung, gesteht eine millionenschwere Unterschlagung in die eigene Tasche und bittet Barnier auch noch um die Hand seiner Tochter.
Doch dies ist nur der Anfang. Liebhaber, zwei Töchter Barniers, ein verhängnisvoller Koffer, ein pfiffiger Dienstmädchen, ein Chauffeur, ein Fitnesstrainer…sind die weiteren Akteure des pulsierenden Lustspieltreibens im fast zu dezenten Bühnenbild Hugo Enders.

Turbulente Handlung

Gerhard Zuggal als Seifenfabrikant, der in eine Lawine vom Autor raffiniert konstruierter Missverständnisse gerät, kann, was präzise (realistische) Bühnenpräsenz, Sprache, Mimik, Komik (aber ohne Banalitäten) betrifft, nur mit Begeisterung gelobt werden. Er dominiert zwar die Aufführung, doch vor allem begabte “Nachwuchsküken, neben alten und jüngeren Hasen”, so Spielkreis-Obmann Gerd Hölzl, waren ein ebenbürtig spielfreudiges Ensemble: Lukas Böhler als vifer Buchhalter, Petra Heel als resolutes Dienstmädchen, Selina Stecher als weinerliche Barnier-Tochter Colette, Laura Maier als weiteres Töchterlein Nicole, Angelika Hölzl als ihre Mutter, Karin Schwarzmann als genervte Gattin Barniers, Alexander Rapaic als drolliger Masseur und last not least (aber nur kurz) Patrik Kopf als verliebter Chauffeur und Titelheld Oscar. Stürmischer Applaus für einen Theaterabend der besten Unterhaltung!

Weitere Aufführungen: 5., 6., 7., 12., 13. und 14. November 2010, jeweils 20 Uhr, sonntags 17 Uhr.
Kartenvorverkauf: bei den Vorarlberger Sparkassen und Info-Hotline: 0664 49 133 25.
www.spielkreis.at

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