Zwei Olympiastarts sind das große Ziel vom Talent

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Die erst 19-jährige hochtalentierte Badmintonspielerin Serena Au Yeong aus Feldkirch hat die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2024 und 2028 im Visier.
Zwei Olympiastarts für Nummer 1
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FELDKIRCH. Sie zählt mit ihren erst 18 Jahren weltweit zu den größten Hoffnungen im Badmintonsport. Die Rede ist von der Feldkircherin Serena Au Yeong, die sich schon auf der europäischen Ebene einen sehr guten Namen gemacht hat. Sie ist die jüngste österreichische Staatsmeisterin aller Zeiten. In der allgemeinen Klasse im Doppel zusammen mit Sabrina Herbst wurde Serena Au Yeong die letzten beiden Jahre Erste und holte zweimal die Goldmedaille. Der Turniersieg bei den 8th Hungarian Junior 2018 in Pecs und der zweite Platz bei den Italien Junior 2018 in Mailand, jeweils im Doppel mit Sabrina Herbst, sind auf der internationalen Ebene die stärksten Leistungen. Drei Teilnahmen an der Jugend-Europameisterschaft in Tallinn, Mulhouse und Lubin und ein Start an der Weltmeisterschaft in Markham in Kanada im Badminton zeugen von der großen Qualität der Ausnahme-Athletin. Als Nachwuchssportlerin hat sie bei den Sudirman Cup in Gold Coast in Australien 2017 teilgenommen. Großes geleistet hat Serena Au Yeong mit Partner Dominik Stipsits mit dem Erreichen des Halbfinales in Slowenien. Im rot-weiß-roten Team hat Serena Au Yeong mehrere Einsätze absolviert und wusste mehr als wie zu überzeugen. Seit diesem Jahr gehört die Feldkircherin dem österreichischen B-Nationalteam an, zuvor war das Multitalent vier Jahre im nationalen Jugendkader.

Erfahrung sammeln

In diesem Jahr spielt Serena Au Yeong erstmals in der allgemeinen Klasse und will bei vielen internationalen Turnieren vor allem Erfahrung sammeln. Die Ziele für 2019 sind die Teilnahme bei den European Games und der Europameisterschaft. Derzeit ist sie noch Schülerin am Sportgymnasium Dornbirn und maturiert im nächsten Jahr. Aufgrund dessen, dass sich der Nationalstützpunkt in der Südstadt nahe Wien befindet und ins Nationalteam aufgenommen wurde, macht die Hoffnungsträgerin die schulische Ausbildung extern. Sie lebt in Wien und wird nur die Prüfungen im Ländle ablegen. Seit vier Jahren spielt sie für die Bundesligamannschaft BCM Feldkirch. Sie hatte auch einen großen Anteil am sportlichen Höhenflug der Montfortstädter und dem Einzug ins Halbfinale mit Feldkirch vor einem Jahr.  

Unterstützung vom Trainerteam

 32 (!) Stunden trainiert die Bundesligaspielerin wöchentlich in der Südstadt. Seit September 2018 sind Oliver Pongratz, Krasimir Yankov und Adi Pratama um die Weiterentwicklung von Serena Au Yeong bemüht. Das Talent von Yeong hat Mario Böttiger Konrad entdeckt. Verena Fastenbauer hat im Vorarlberger Landeskader die Sportlerin stets bestens betreut. Fastenbauer war einige Jahre sehr wichtig in der steilen Karriere von Serena Au Yeong und die Mentorin. Auch Coach Daniel Grasmück kümmerte sich um eine tolle Laufbahn.     

Mit acht Jahren hat Serena Au Yeong in Singapur mit dem Badmintonsport begonnen. Die Stärken? Im hinteren Spielfeld und einen sehr starken und gefährlichen Angriff mit guter Technik. Die professionelle Einstellung, das Kämpferherz und der große Wille zum Sport sind weitere Vorteile und Pluspunkte des Talents. TK

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