Zwei Bewaffnete überfielen Bank in St. Pölten

Eine Bank im Stadtgebiet von St. Pölten war am Dienstag Schauplatz eines Überfalls. Zwei bewaffnete Täter erbeuteten Bargeld in noch unbekannter Höhe. Ein Kunde erlitt durch einen Schlag mit dem Pistolengriff eine Platzwunde am Kopf. Eine Alarmfahndung verlief negativ. Für Hinweise, die zur Ergreifung der Männer führen, wurden 2.000 Euro ausgelobt.


Nach Angaben der Landespolizeidirektion Niederösterreich hatten die Männer, mit Schirmkappen und Sonnenbrillen getarnt, das Geldinstitut in Unterradlberg um 9.17 Uhr betreten und eine Angestellte mit ihren Faustfeuerwaffen bedroht. Sie forderten in deutscher Sprache, der Aussendung zufolge aber “mit ausländischem Akzent”, Bargeld.

Ein Täter begab sich in den angrenzenden Kundensafe-Raum, wo er einen Kunden bedrohte und mit dem Griffstück seiner Pistole auf den 74-Jährigen einschlug. Der Verletzte wurde im Universitätsklinikum St. Pölten ambulant behandelt.

Der andere Räuber trat hinter das Kassenpult, bediente sich aus der Geldlade und verstaute die Beute in einer mitgebrachten Plastiktasche. Dann flüchteten die Männer vorerst zu Fuß durch die Gemeindegasse.

Der Beschreibung nach waren beide korpulent und mit schwarzen Jogginghosen bekleidet. Ein Täter war 45 bis 50 Jahre alt und 1,80 Meter groß. Er hatte einen weiß-graumelierten Dreitagesbart und trug eine grüne Sweater-Jacke und dunkle Sportschuhe. Sein Komplize war etwas jünger und kleiner, er hatte eine schwarze Sweater-Jacke an. Hinweise werden an das Landeskriminalamt Niederösterreich unter der Telefonnummer 059133-30-3333 erbeten.

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