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Zurück zu den Wurzeln der Walser?

Die Skigebiete von Lech, Warth und Schröcken werden zusammengeschlossen – auch ein Argument für weiterreichende Zusammenschlüsse?
Die Skigebiete von Lech, Warth und Schröcken werden zusammengeschlossen – auch ein Argument für weiterreichende Zusammenschlüsse? ©Peter Strauß
Massive Probleme in Warth sind (noch) kein Grund für revolutionäre Überlegungen.

Warth. Fasching ist vorbei, bis zum 1. April sind es noch ein paar Tage – erste Überlegungen für die Zukunft der 180-Seelen-Gemeinde Warth haben deshalb durchaus ernsten Hintergrund, auch wenn sie auf den ersten Blick utopisch anmuten und deshalb nur hinter vorgehaltener Hand geäußert werden: Der Ausweg aus der momentanen Situation könnte über eine intensive Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden Schröcken oder/und Lech führen – bis hin zu einer Gemeindezusammenlegung. Hintergrund für derart revolutionäre Überlegungen: nach dem kollektiven Rücktritt der Gemeindevertretung von Warth drängt sich kaum jemand auf, der das Amt des Bürgermeisters übernehmen wollte und selbst wenn der bisherige Vizebürgermeister Markus Strolz davon ausgeht, dass er und der eine oder andere seiner bisherigen Kollegen auch in der im Juni zu wählenden neuen Gemeindevertretung wieder mitarbeiten könnten, stellt sich die Frage, wer sich dieses „Himmelfahrtskommando“ antun soll.

„Die Probleme bleiben gleich, die neue Gemeindevertretung wird mit den gleichen Schwierigkeiten konfrontiert sein, die das bisherige Gremium zum Rücktritt bewogen hat“, so der Hotelier und bisherige Vizebürgermeister Strolz. Dass er als Bürgermeister kandidieren könnte, schloss er im VN-Heimat-Gespräch kategorisch aus, eine Kandidatur als Gemeindevertreter lässt er zum gegenwärtigen Zeitpunkt offen. So wie Markus Strolz halten es viele mögliche Kandidaten – und die Ressourcen zur Rekrutierung von Gemeindemandataren und eines Bürgermeisters sind überschaubar. Nur rund 180 Einwohner hat die Gemeinde, das sagt eigentlich schon alles. Ist es da verwunderlich, wenn sich verantwortungsbewusste Wartherinnen und Warther Gedanken über Alternativen machen, die derzeit (noch) utopisch anmuten?

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