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Zumtobel kommt Kündigung in Spanien teuer zu stehen

Wesentlich teurer als angenommen kommt den Vorarlberger Lichtkonzern Zumtobel die Trennung von seinem spanischen Vertragshändler.
Wesentlich teurer als angenommen kommt den Vorarlberger Lichtkonzern Zumtobel die Trennung von seinem spanischen Vertragshändler. ©APA/Gindl
Wesentlich teurer als angenommen kommt den Vorarlberger Lichtkonzern Zumtobel die Trennung von seinem spanischen Vertragshändler LLEDÓ ILUMINACIÓN S.A. im Jahr 2008. Das angerufene Schiedsgericht sprach den Spaniern eine Ausgleichszahlung von 6,2 Mio. Euro zu, teilte Zumtobel am Donnerstag ad hoc mit.

Wie von Zumtobel erwartet worden war, sprach das Schiedsgericht Lledó für die vorzeitige Kündigung des Vertrages durch Zumtobel Schadenersatz zu. Die Höhe beträgt 933.681,30 Euro. Für diesen Fall waren nach Angaben des Lichtkonzerns 1,3 Mio. Euro rückgestellt worden. “Allerdings hat das Gericht darüber hinaus Lledó auch einen Ausgleichsanspruch in Höhe von EUR 6,2 Mio. zugesprochen, der sich auf eine äußerst fragwürdige Rechtsgrundlage stützt und daher keinesfalls erwartet wurde”, teilte Zumtobel mit.

“Kein erfolgsverprechendes Rechtsmittel möglich”

Gegen das Schiedsurteil sei “kein erfolgsversprechendes Rechtsmittel möglich”, hießt es in der Aussendung weiter. Die Belastung aus dem Schiedsspruch werde deshalb als Sondereffekt verbucht und habe “keine Auswirkungen auf die bestehende Guidance der Zumtobel Group in Bezug auf die Prognose für das bereinigte Gruppen-EBIT für das Geschäftsjahr 2016/17”.

(APA)

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