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Zum Wiesenmeister gekürt

Im Winter muss das Heu mittels Heuschlitten ins Tal gebracht werden.
Im Winter muss das Heu mittels Heuschlitten ins Tal gebracht werden. ©Gantner Georg

Als Wiesenmeister ausgezeichnet

Georg Gantner bewirtschaftet in Wald a. A. eine Wiese, die nur zu Fuß erreichbar ist.

Wald a. A. Im Sommer bei guter Witterung und auch guten Wettervorhersagen packt Georg Gantner den Rucksack und die Sense und macht sich auf, um das Bergmahd “Bergli” zu Fuß zu erreichen. Die sehr artenreiche Trespenwiese befindet sich im Natura 2000 Gebiet Klostertaler Bergwälder. 54 Arten von Gräsern und Blumen machen diese Mahd zu einer besonderen Augenweide. Vor über 20 Jahren, nach fünf Jahren Pause der Bewirtschaftung und einer vergeblichen Suche nach einem Bewirtschafter, begann Georg Gantner selbst, sein Bergmahd wieder zu bewirtschaften. “Damals war es noch eine härtere Angelegenheit, da durch die Nichtbewirtschaftung bereits kleine Bäume gewachsen sind und sich ein Filz über die Wiese verbreitete”, erklärt Georg Gantner. Trotzdem gab er nicht auf und macht sich jedes Jahr auf den Weg, um in mühevoller Arbeit das Mahd mit der Sense zu mähen. Meistens schafft er es in zwei Tagen und das Heu kann in die “Heubarge” versorgt werden. Im Winter heißt es dann, wieder zum Mahd hinaufsteigen. Mit dem Heuschlitten wird das Heu, eingewickelt in ein Tuch, ins Tal gebracht. Diese Weiterführung der Nutzung des Mahdes ist die Voraussetzung zur Erhaltung dieser außergewöhnlichen Artenvielfalt. Für diese Weiterführung, obwohl dies mit einem großen Arbeitsaufwand verbunden ist, wurde Georg Gantner mit dem Titel Wiesenmeister gewürdigt und ausgezeichnet.

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