Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Zum Gedenken: Bruno Grabher

Lustenau. In seinen letzten Lebensmonaten zeichnete sich bei Bruno Grabher, Gastwirt und Versicherungskaufmann, eine allgemeine Schwäche ab.

Seine Frau verbrachte mit ihm noch viele schöne Herbsttage im Garten, wo sie das Essen einnahmen und Sonnenstrahlen tankten. Während eines Krankenhausaufenthalts starb er unerwartet, doch er konnte friedlich einschlafen. Eine große Trauergemeinde erwies dem beliebten „Luschnouar Hof“-Wirt die letzte Ehre und der Musikverein Concordia Lustenau, dessen Ehrenmitglied der Verstorbene war, gestaltete den von Pfarrer Thomas Sauter zelebrierten Trauergottesdienst musikalisch. Bruno Grabher wurde am 15. Jänner 1931 als jüngstes der drei Kinder des Gastwirtpaares Rosa und Alfons Grabher in Lustenau geboren. 1945 musste er den Verlust seines älteren Bruders, der mit 18 Jahren bei Danzig fiel, hinnehmen, und ein Jahr später verlor er seinen Vater. Bruno brach den Besuch des Gymnasiums in Bregenz ab, um seine Mutter bei der Arbeit zu unterstützen. Er besuchte die Handelsschule und später eine Hotelfachschule und half im elterlichen Gasthof und der angeschlossenen Landwirtschaft, wo immer es nötig war. Mitte der 50er-Jahre schuf er sich als Versicherungsvertreter bei der Interunfall-Versicherung ein zweites Standbein und war mehr als 40 Jahre in dieser Berufssparte erfolgreich tätig. 1957 hatte Bruno Grabher die aus Rankweil stammende Theresia Branner geheiratet. Ihre Liebe zum Beruf der Gastwirtin ermöglichte es ihm, neben der Arbeit im „Lustenauer Hof“ die Tätigkeit bei der Versicherung weiterhin auszuüben. Drei Kinder gingen aus ihrer Ehe hervor und später erfreuten vier Enkelkinder den guten Papa und Opa und seine Frau Resi. Einen Ausgleich zum Berufsalltag fand der leutselige Gastwirt in der Gartenarbeit. Als erfolgreicher Hobbygärtner versorgte er das Gasthaus und die ganze Familie stets mit frischem Gemüse aus dem eigenen Garten. Vor gut zwei Jahren konnte Bruno Grabher mit seiner Frau die goldene Hochzeit feiern und im selben Jahr schlossen sie auch das Gasthaus, das viele Jahre ein beliebter Treffpunkt für Stammgäste und Vereine gewesen war. Möge die große Anteilnahme am Heimgang von Bruno Grabher, Wirt vom „Luschnouar Hof“, ein kleiner Trost für die Hinterbliebenen sein.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Lustenau
  • Zum Gedenken: Bruno Grabher
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen