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Zum Gedenken Ambros Mayer

Götzis. Nach einem langen erfüllten Leben konnte Herr Ambros Mayer wohlvorbereitet friedlich entschlafen. Ambros wurde am 16. August 1919 in Götzis geboren.

Seine berufliche Laufbahn begann bei der Fa. Hubers Erben in der Zuschneiderei. Später wechselte er in die Stickerei und arbeitete als Nachseher in verschiedenen Betrieben sowie auch in der Schweiz. Als guter Sportler war Fußball seine Leidenschaft. Er spielte für den FC Götzis und den FC Montlingen in der Schweiz. Auch an Ambros ging der Krieg nicht spurlos vorbei. 1939 wurde er zum Militärdienst berufen und musste die ganze Härte des Krieges erleben. Nach vielen Einsätzen, Verwundungen und Gefangenschaft kam er erst im Juli 1945 nach Hause.

Nach der Rückkehr widmete sich Ambros wieder mit Leidenschaft dem Fußball und spielte 1947 für den SCR-Alt­ach. Nach seiner aktiven Karriere trainierte und betreute er einige erfolgreiche Jugendmannschaften des FC-Götzis. Seine zweite Leidenschaft gehörte der Bürgermusik Götzis, in der er als Trompetenspieler begann und danach als Fahnenträger aktiv war.

1955 machte er Bekanntschaft mit der Witwe Hilda Ender, die er 1956 in Innsbruck ehelichte. Hilda brachte zwei Söhne, Fritz und Rudolf, mit in die Ehe. Noch im selben Jahr kam dann sein Sohn Günter zur Welt. Nach vielen glücklichen Ehejahren pflegte Ambros mit seiner Schwiegertochter Wendelgard vier Jahre lang seine geliebte Hilda, bis zu ihrem Tod im Februar 2002.

Herr Mayer genoss noch einige schöne Jahre im Kreise seiner Familie, bis er vor zwei Jahren an Demenz erkrankte. Unter Mithilfe der Familie und den Betreuerinnen Anna und Marta war es möglich, dass Ambros bis zu seinem Tod in der vertrauten Umgebung bleiben konnte. Seinen letzten Urenkel Timo, der am 12. Oktober zur Welt kam, konnte er wenige Tage vor seinem Ableben noch in den Armen halten. Es war wie eine Ablösung, der eine kommt und der andere geht.

Ambros Mayer hatte einen feierlichen Abschied mit einer Fahnenabordnung des Kameradschaftsbundes sowie eine wunderbar rührende musikalische Umrahmung des Gottesdienstes durch seine Neffen und deren Kinder, die alle Mitglieder seiner geliebten Bürgermusik sind.

Quelle: VN

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