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Zum elften Mal in der Weltgruppe

Österreichs Daviscupper haben sich am Sonntag den Klassenerhalt in der Weltgruppe gesichert. Mit dem Heimsieg über Ecuador hat sich das ÖTV-Team zum elften Mal für den Kreis der besten 16 Nationen qualifiziert. | Weltgruppe

Jürgen Melzer stellte mit einem 7:5,6:4,7:5-Erfolg über Nicolas Lapentti die uneinholbare 3:1-Führung gegen Ecuador her. “Ein überwältigendes Gefühl. Es ist schön, für Österreich einmal drei Punkte geholt zu haben”, freute sich Melzer, der nach dem verwerteten zweiten Matchball vor 2.000 begeisterten Zuschauern in Pörtschach in die Knie sank und gleich darauf von seinem Kapitän Thomas Muster umarmt wurde. Und auch Muster selbst zeigte sich von der neuerlichen Teilnahme an der Weltgruppe begeistert. “Das ist, wie wenn man sich im Fußball für eine WM qualifiziert. Wir sind wieder unter den besten 16 Nationen, das ist in einer Weltsportart nicht so ohne.”

Melzer hat mit zwei Einzelsiegen sowie dem Doppel an der Seite von Julian Knowle für alle drei Punkte gesorgt. Und erstmals hat er den entscheidenden Sieg zum Aufstieg in die Weltgruppe geschafft. In den vergangenen beiden Jahren gegen Belgien und Großbritannien war es jeweils Stefan Koubek gewesen. “Wir haben als Team gewonnen. Auch der Stefan hat gegen Nicolas sehr viel dazu beigetragen, weil er Lapentti so müde gespielt hat”, erinnerte der Niederösterreicher an den Fünfsatz-Thriller Koubeks am Freitag.

Melzer hat den Grundstein zum Sieg im Aufeinandertreffen der beiden Nummer-eins-Spieler gegen einen konditionell sicher angeschlagenen Nicolas Lapentti schon im ersten Satz gelegt. Der Südamerikaner war mit 5:3 vorangelegen, der Weltranglisten-49. aus Deutsch Wagram drehte den Satz um. Der große Kämpfer Lapentti blieb zwar in allen Sätzen an Melzer dran, kam in Satz zwei von 2:5 noch auf 4:5 heran und führte im dritten Satz nach einem Break schon 4:3. Doch Breaks zum 6:4 bzw. zum 6:5 im dritten stellten die Weichen zum Sieg.

Stefan Koubek ließ es sich im Anschluss nicht nehmen, auch die “dead-rubber”-Partie, die nur noch statistischen Charakter hatte, zu spielen. Koubek traf auf Carlos Avellan, der Giovanni Lapentti ersetzte, und gewann überlegen 6:3,6:2.

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