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Zum Abschied war der zweite Cupsieg und 1000 Euro abholbereit

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FC Dornbirn Frauen siegten im VFV Pokalfinale gegen die SPG Vorderland/Mäder klar mit 7:0.
So feiern die FC Dornbirn Frauen den Cupsieg
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Klassevorstellung des Favoriten

FC Dornbirn Frauen kürt sich mit 7:0-Finalerfolg gegen SPG Vorderland/Mäder 1c zum zweiten Mal als Doublegewinner.

Die Damen des FC Dornbirn wurden ihrer Favoritenrolle im 22. VFV Cupfinale mehr als gerecht und ließen vor 300 Zuschauern der dritten Mannschaft von SPG Vorderland/Mäder 1c keine Chance. Nach dem überlegenen Meistertitel in der Frauen Vorarlbergliga und den beiden Siegen in der ÖFB Frauen Relegation 2. Liga gegen SV Innsbruck (7:0, 8:0) und dem damit verbundenen Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse Österreichs gelang der Truppe um Erfolgscoach Günther Kerber mit einem ungefährdeten 7:0-Kantersieg der zweite Cuperfolg und zugleich zum zweiten Mal das Double. Damit werden die Dornbirnerinnen mit 36 Siegen in der Meisterschaft und acht Erfolgen im heimischen Pokalbewerb das Unternehmen 2. Liga in Angriff nehmen und dort will man gleich auf Anhieb den Meistertitel einfahren. Als Belohnung der sportlichen Erfolge der letzten drei Jahre überreichte VFV-Vizepräsident Joachim Xander an das Siegerteam FC Dornbirn Frauen einen Siegerscheck in Höhe von 1000 Euro.

„Der Pokalsieg war nun die Krönung einer Megasaison“, betonte ein stolzer FC Dornbirn Aufstiegsmacher und Cupheld Günther Kerber. Es war auch vor allem in der zweiten Spielhälfte mit fünf Treffern eine Demonstration der eigenen Stärke. „Meine Mannschaft hat in dieser Saison eine starke sportliche Entwicklung vollbracht und der Pokalsieg war der verdiente Abschluss für die sehr guten Vorstellungen in der Meisterschaft und auf nationaler Ebene. Am Ende fielen die Traumtore verdientermaßen und die spielerische Überlegenheit wurde in Zählbares umgemünzt. Der eingeschlagene Weg wird noch intensiver fortgesetzt.“ Auffälligste Akteurin im FCD-Trikot war Rechtsverteidigerin Heike Müller, die auch als beste Spielerin ausgezeichnet wurde. An vier der sieben Tore glänzte Müller als ideale Assistgeberin und hat sich die Auszeichnung als beste Spielerin vom Endspiel redlich verdient. Beim Spaziergang zum zweiten Cupsieg war Kapitänin Caroline Fritsch mit zwei Treffern die erfolgreichste Torschützin. Weiters trugen sich die Legionärinnen Isa Jodar Gomez, Mireille Susanne Eilander, Catherine Irene Nolan, Carina Brunold und Livia Klocker in die Torschützenliste ein. Das Tor des Abends gelang US-Spielerin Nolan mit einem „Sonntagsschuss“ aus 25 Metern ins rechte Kreuzeck (88.). Das Eckenverhältnis von 15:1 für Dornbirn spricht eine eindeutige Sprache. Und wäre nicht die FFC Vorderland Torfrau Janine Koretic unzählige gute Einschussmöglichkeiten spektakulär abgewehrt, hätte FC Dornbirn Zweistellig den Abschied feiern können. Chancen von Anne Fleur Duppen (19./45.), Livia Klocker (28./31./49.), Caroline Fritsch (36.), Carina Brunold (40.) und Isa Gomez (51.) hielt Koretic in Extremis. Am 14. Juli bittet das Trainergespann Günther Kerber und Norbert Lammer die erfolgshungrigen FCD-Kickerinnen wieder zum Training. Dabei werden die drei Legionärinnen Chloe Bruning (20) von Feyenoord Rotterdam, Rachel van Netten (20) von Alkmaar und Renee Zoutewelle (21) von Barendrecht sowie die Rankweil-Spielerin Lara Scheichl (19) neu im Aufgebot der Dornbirnerinnen sein. Eine vierte Ausländerin aus den Niederlanden wird noch verpflichtet. Pechvogel der Partie war Vorderland/Mäder Spielerin Denise Gleich, die schon nach einer halben Stunde wegen einer Handverletzung das Spielfeld verlasssen musste und ins Spital eingeliefert wurde

VORSCHAU ZUM CUPFINALE

Nach dem Cupsieg 2019 (2020 gab es kein Pokalbewerb) ist der zweite Erfolg der FC Dornbirn Frauen im heimischen Pokalbewerb eigentlich nur Formsache und die so begehrte Pokaltropäe mit einem Siegerscheck von 1000 Euro ist schon abholbereit. Nach dem Aufstieg in die ÖFB Frauen 2. Liga wollen sich die Dornbirnerinnen mit dem Triumph im Cup auf Landesebene die Krone aufsetzen.

Gegner der Rothosen-Ladies ist das Vorarlbergliga Tabellenschlusslicht SPG Vorderland/Mäder. In der Meisterschaft siegte Dornbirn gegen den Finalist klar mit 7:0 (1. November 2020). „Wir müssen nochmals eine 90-minütige konzentrierte Leistung abrufen um das gesteckte Ziel auch zu erreichen“, sagt FC Dornbirn Frauen Erfolgscoach Günther Kerber. Alle sieben Pokalspiele auf Landesebene hat Dornbirn gewonnen und ein imposantes Torverhältnis von 52:1 zu Buche stehen.

Die letzten vier Partien, drei davon Zweistellig, im Cup haben Caroline Fritsch und Co. ohne Gegentor klar für sich entschieden. Für FC Dornbirn ist es die Abschiedsvorstellung, denn die Rothosen werden ab dem Sommer laut den Bestimmungen nicht mehr im Landescup teilnehmen können bzw. dürfen. Das Pokalfinale wird ein Schwestern-Duell im Hause Fritsch. Die Dornbirn Kapitänin Caroline trifft auf ihre jüngere Schwester Alina Fritsch (20). Zum letzten Mal sind die drei Legionärinnen aus den Niederlanden Isa Gomez (19), Mireille Susanne Eilander (28) und Anne Fleur Duppen (22) für Dornbirn im Einsatz. Gomez wird aus Studiengründen zurück nach Amsterdam gehen. Eilander und Duppen haben sich aus beruflichen Gründen dazu entschlossen zurück in ihre Heimat zu gehen. Lara Rosa Mager (macht ein Studium in Dänemark) und Leonie Salzgeber (geht Ende Juli nach Miami) werden letztmals für Dornbirn auflaufen.

„FC Dornbirn ist haushoher Favorit. Es ist aber eine sehr reizvolle Aufgabe, die Freude überwiegt, und meine Mannschaft wird sich so teuer wie möglich verkaufen. Zum zweiten Mal in Folge im Endspiel zu stehen ist schon eine Riesensache“, meint SPG Vorderland/Mäder Trainer Walter Weiss. Unterstützung im Finale erhält der Finalist von Torfrau Janine Koretic, Claudia Schedler, Christina Kranz, Alina Fritsch, Jennifer Töchterle, Anja Schäfler und Katharina Rauch, die im Future Team von FFC Vorderland spielten und im Cup für die SPG Vorderland/Mäder spielberechtigt sind. Die Spielgemeinschaft mit Mäder wird ab der neuen Meisterschaft wieder aufgelöst und FFC Vorderland wird mit  dem 1b in der Frauen Vorarlbergliga spielen.

Fußball

22. VFV-Cup Frauen, Finale

SPG Vorderland/Mäder 1c – FC Dornbirn 0:7 (0:2)

Stadion Herrenried-Hohenems, 300 Zuschauer, SR Biljana Iskin (V)

Torfolge: 1. 0:1 Caroline Fritsch, 15. 0:2 Isa Jodar Gomez (Kopfball), 62. 0:3 Mireille Susanne Eilander (Kopfball), 67. 0:4 Livia Klocker, 74. 0:5 Caroline Fritsch (Handelfmeter), 80. 0:6 Carina Brunold, 88. 07 Catherine Irene Nolan

SPG Vorderland/Mäder 1c (4-2-3-1): Koretic; Rebhandl (74. Längle), Schäfler, Weinl (68. Muther), Kranz; Knünz (68. Wackernell), Töchterle; Schedler, Gleich (33. Patricia Müller), Rauch (74. Matt); Alina Fritsch

FC Dornbirn (4-2-3-1): Maurer (63. Rodriguez); Heike Müller, Nolan, Öztürk (68. Feurstein), Türtscher (68. Salzgeber); Eilander, Brunold; Duppen (63. Isik), Caroline Fritsch, Gomez (63. Hartmann); Klocker

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